Was gehört alles zu Yoga?

Viele denken, dass Yoga rein aus halsbrecherischen Übungen besteht, bei welchen der Körper verbogen wird. Natürlich gibt es Yoga-Übungen, bei welchen die Beine hinter den Kopf geführt werden und die für Anfänger nicht ganz einfach sind. Doch zu Yoga gehört so viel mehr. Wenn du dich fragst “Was gehört alles zu Yoga?”, wird dir dieser Artikel einen ersten Überblick verschaffen.

Was bedeutet Yoga überhaupt?

Yoga ist eine alte, indische Kunst, die Körper, Geist und Seele verbindet und eine Balance aus Sport und Meditation bietet. Yoga wird sowohl zur Entspannung, zur Stärkung der Muskeln, zum Vorbeugen von Haltungsschäden, bei körperlichen und geistigen Beschwerden und auch als Sport ausgeführt.
Für einen echten Yogi gehört auch die Ernährung, der Lifestyle und auch Atemübungen zu Yoga. Demnach gibt es facettenreiche Yoga-Arten, die in den unterschiedlichen Studios, aber auch online angeboten werden. Sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene und Profis gibt es hier eine Menge und beim Yoga kann immer noch dazugelernt werden.

Was gehört alles zu Yoga? Die Stile

  • Hatha Yoga ist der bekannteste Yoga-Stil, der in unseren Breiten am meisten verbreitet ist. Hier werden die Asanas, die Übungen, mit den Pranayamas, den Atemübungen, mit mentaler Entspannung verbunden. Mit Hatha Yoga kann jeder ohne Vorkenntnisse beginnen.
  • Bikram Yoga oder Hot Yoga wird in vielen Studios angeboten. Hier werden spezielle 26 Asanas bei einer Temperatur von mindestens 38° Celsius ausgeführt. Diese Art von Yoga dient unter anderem auch dazu, den Organismus zu entgiften.
  • Iyengar Yoga kann im weitesten Sinne mit Pilates verglichen werden. Hier werden Übungen lange gehalten. Dieser Yoga-Stil hat vor allem die Dehnung und die Kräftigung der Körpers im Mittelpunkt. Iyengar Yoga ist sehr körperbetont und nutzt gerne diverse Hilfsmittel.
  • Immer beliebter ist auch das sogenannte Lach Yoga. Gerade im Internet hat Lach Yoga einen regelrechten Hype ausgelöst. Hier sollen spezielle Übungen dafür sorgen, dass die Laune verbessert wird. Lach Yoga dient der mentalen Stärkung.

In verschiedenen Kursen in Yoga Studios oder auch online werden auch Kurse für Yin Yoga, Energie Yoga, Viniyoga, Sivananda Yoga und vieles mehr angeboten. Jeder findet so seinen ganz besonderen Yoga-Stil, bei welchem er sich wohl fühlt.

Warum Vinyasa und Ashtanga?

Ich persönlich bevorzuge die Stile Vinyasa und Ashtanga. Beide Stile leiten sich vom sehr ursprünglichen Hatha Yoga ab. Hatha Yoga ist nämlich sehr umfassend und kann auf viele unterschiedliche Arten praktiziert werden. Daher kann es gut sein, dass der eine Hatha Yoga Kurs sehr einsteigerfreundlich gehalten wird, während ein anderer Hatha Yoga Kurs für Einsteiger nicht zu bewältigen ist. Um hier mehr Klarheit zu schaffen, bevorzuge ich Vinyasa und Ashtanga. Beim Vinyasa Yoga steht der Fluss (“Flow”) im Vordergrund. Wir verknüpfen die einzelnen Haltungen fließend und bauen auch gerne moderne Elemente – zum Teil auch tänzerisch anmutende Bewegungen – ein. Vinyasa Yoga kann sehr schön und anmutig sein. Ashtanga Yoga besteht aus festgelegten Serien. Die fortgeschrittenen Serien sind unglaublich anspruchsvoll, weshalb in den meisten Ashtanga Kursen die erste Serie im Vordergrund steht. Der festgelegte Ablauf verschafft Sicherheit und erlaubt das Fallenlassen.
Tatsächlich kann es sein, dass ein Hatha Yoga Kurs sich an den Ashtanga Serien bedient oder fließende Elemente wie im Vinyasa Yoga einbaut. Die Grenzen sind nicht strikt getrennt. Dadurch, dass ich Vinyasa und Ashtanga Yoga anbiete, kann ich meinen Yogis aber eine Orientierung geben, was sie erwartet, während Hatha Yoga – wie gesagt – eine “Wundertüte” sein kann.
Sowohl Vinyasa als auch Ashtanga Yoga sind übrigens für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Hier kommt es nicht auf den Stil an, sondern die Stundengestaltung. Da ich in unserem Stundenplan immer sehe, wer für eine Stunde angemeldet ist, kann ich die Stunde glücklicherweise immer anpassen.

Rock Your Yoga Blog Online Yoga Patreon