Kann Yoga bei Depression helfen? 4 positive Effekte

Wer von Depressionen und Panikattacken betroffen ist und eine Alternative oder Unterstützung von Therapie und Medikamenten-Einnahme sucht, findet in diesem Zusammenhang, dass Yoga bei Depressionen helfen kann. Gleich zu Beginn sollte gesagt werden, dass Yoga und andere alternative Heilmittel eine Therapie nicht ersetzen können. Depressionen sind eine ernstzunehmende Erkrankung und jede Aussicht auf Besserung ist einen Versuch wert. Wichtig sind auch Unterstützung und Menschen, denen man sich anvertraut.

Yoga kann jedoch der erste Schritt in Richtung Leben und Leichtigkeit sein. Auch therapiebegleitend kann Yoga die positiven Effekte einer Therapie verstärken. Doch wie genau kann das Ausüben von Yoga bei Depression helfen? Yoga hat viele positive Auswirkungen auf den Körper. Je regelmäßiger Yoga ausgeübt wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit auf Gesundung von Körper und Geist.

Im Folgenden wird näher auf die Eigenschaften und Ergebnisse von Yoga bei Depression eingegangen:

Yoga bei Depression: Yoga stärkt die Psyche

Stress ist in der heutigen Gesellschaft meist ein täglicher Begleiter. Ob es um private oder berufliche Projekte geht, die geplant werden müssen, um die Betreuung der Kinder, den Haushalt oder einen Streit mit einem geschätzten Menschen. Unsere Gedanken kreisen meist pausenlos um diesen Stressfaktor, der eine Art Konflikt in uns auslöst. Es ist nachgewiesen, dass andauernder Stress ein Verursacher diverser Erkrankungen sein kann.
Yoga lehrt uns, die Gedanken loszulassen und den Geist zu entspannen. Die Konzentration liegt auf dem Hier und Jetzt, auf den Asanas und der Atmung. Die im Yoga erlernten Methoden lassen sich gut in alltäglichen Stresssituationen anwenden. Anstatt die Kontrolle abzugeben, bleibt man achtsam und entspannt. Daraus resultieren eine verminderte Reizbarkeit oder Wut und ein verringertes Krankheitsrisiko.

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Yoga kann eine Stütze bei Depression sein. Viele Leidende haben auf diesem Weg positive Erfahrungen gemacht.

Yoga bei Depression: Erholsamer Schlaf

Durch Yoga lernt man, seinen Atemrhythmus zu regulieren. Die Atmung wird verlangsamt, was nicht nur bei Stress hilft: Eine ruhige Atmung und entspannte Muskeln während des Einschlafens unterstützen die Regenerierung des Körpers und tragen zu einer verbesserten Sauerstoffzufuhr bei. Das Ergebnis ist ein Gefühl von Erholung und Entspannung. Dank diesem ausgeruhten, bewussten Sein kann Yoga bei Depression zu einem besseren Gefühlszustand beitragen.

Yoga bei Depression: Serotoninspiegel erhöhen mithilfe von Yoga

Für einen motivierten und optimistischen Geist ist der Botenstoff Serotonin, auch bekannt als “Glückshormon”, von hoher Wichtigkeit. Serotonin wirkt sich unter anderem vorteilhaft auf unsere Stimmung, die Motivation und Emotionen sowie auf den Appetit aus. Es beeinflusst unser zentrales Belohnungssystem.
Forscher vermuten, dass ein niedriger Serotoninspiegel mit dem Auftreten von Angststörungen und Depressionen zusammenhängt. Das Fördern der Serotoninproduktion kann eine Besserung dieser Erkrankungen bewirken.

Yoga bei Depression: Sich selbst mehr wertschätzen dank Yoga

Beim Yoga geht es nicht darum, wer die Übungen schneller lernt oder wer welche Übung besser ausführt. Konkurrenzdenken hat beim Yoga keinen Platz, denn nicht die anderen stehen im Mittelpunkt, sondern Du selbst. Und Du bist genau richtig, wie Du bist.
Die Übungen helfen dabei, sich neu mit seinem Körper zu verbinden, ihn besser kennenzulernen. Das Resultat ist idealerweise, dass man besser auf die eigenen Gefühle und Wünsche achtet. Diese erlernte Achtsamkeit bewirkt nach und nach ein Gefühl des Mit-sich-ins-Reine-kommen und fördert das Selbstbewusstsein. Wertschätzung und Akzeptanz des eigenen Seins sind essentiell für ein glücklicheres Leben.
Es ist ratsam, Yoga bei Depression auszuüben, um zu erkennen, wo die eigenen Grenzen liegen und diese nicht unbewusst zu überschreiten.

Yoga bei Depression: Deine ersten Schritte

Es gibt die Möglichkeit, Yogakurse zu besuchen. Diese werden vielerorts angeboten und finden teilweise mehrmals pro Woche statt.
Es kann schwierig sein, den ersten Schritt zu machen und sich mit Yoga und seinen Asanas, den Positionen, auseinanderzusetzen. Vielleicht fühlst Du Überforderung. Die Teilnahme an einem Yogakurs hat den Vorteil, dass die Kursleitung die Asanas vormacht. In den Kursen trifft man auf andere Menschen und es können sich neue Freundschaften bilden.
Eine weitere Möglichkeit, um herauszufinden, ob Yoga etwas für Dich ist, sind Onlinekurse. Auf unzähligen Plattformen lassen sich Anleitungen unterschiedlicher Schweregrade finden. Ein großer Pluspunkt ist, dass Videos auf Wunsch angehalten oder wiederholt werden können. Je nach Zeit und Lust kann man so Yoga von Zuhause aus durchführen, ohne viel vorbereiten zu müssen.
Es empfiehlt sich, mit einer Übung anzufangen und nach einiger Zeit weitere Übungen in den Ablauf einzubauen.

Hier siehst du einen Ausschnitt aus einem unserer Videos. Alle Videos sowie Aufzeichnungen meiner Live Klasse findest du in unserer Videothek. Beim “Wake up Yoga” nehmen wir uns morgens 30 Minuten Zeit, um in einen positiven Tag zu starten:

 

 

Bei uns hast du zudem die Möglichkeit an einem geleiteten Onlinekurs teilzunehmen. Diese Kurse funktionieren ebenfalls von Zuhause aus, man hat jedoch einen Kursleiter und andere Kursteilnehmer. Die Motivation in Gruppen ist meist höher und verspricht mehr Erfolg und Durchhaltevermögen. Du kannst deine Kamera auslassen und wirst nicht von den anderen Teilnehmern gesehen. Wenn du dich wohl fühlst, kannst du deine Kamera einschalten. Dadurch kann dich die Kursleitung sehen und ggfs. korrigieren.

 

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