Yoga unterwegs – Tipps und Tricks

Sie fragen sich, wie man Yoga geschickt unterwegs einbauen kann? Welche Übungen sind nach langen Autofahrten oder Flugzeugreisen die wohltuende Erholung für eingeschlafene Glieder? Hier kommen meine Vorschläge für Yoga unterwegs.

Während den Reisen auf Yoga verzichten?

Auf keinem Fall. Yoga unterwegs zu praktizieren ist kein Problem. Wenn du im Urlaub bist, tut es besonders gut, mal Yoga in der Natur, am Strand oder direkt vor wunderbaren Attraktionen zu machen, um das Yoga-Erlebnis dort zu erschließen und die Kraft dieser Orte besonders zu spüren.

Yoga üben im Auto

Sie können Kapalabhati im Auto üben. Sie können auch abwechselndes Atmen üben, aber lassen Sie die Hände am Lenkrad. Mit etwas Übung werden Sie in der Lage sein, den Atemfluss bewusst zu kontrollieren (auch durch Bewegen der Nase): mal nach links einatmen; anhalten; nach rechts ausatmen, manchmal nach rechts einatmen; anhalten; nach links ausatmen. Sie können auch Mulabandha und Ujjayi für Pranayama trainieren. Wenn Sie zwischendurch alle ein bis zwei Stunden eine Pause einlegen, können Sie Steh-, Dehn- und Bewusstseinsübungen machen. Hier sind einige Tipps für Yoga unterwegs.

Während der Bahnfahrt Yoga machen

Im Zug kann man gut meditieren. Sie müssen nicht im Schneidersitz sitzen, sondern können sich zurücklehnen, die Augen schließen, ein Mantra wiederholen, eine Atembeobachtungsmeditation machen, Bodyscanning üben – das hat manchmal seine besondere Schönheit im Zug. Wenn Sie ausgehen und herumlaufen, wird Ihr Geist manchmal frei, auch wenn Sie die klassischen Yoga-Haltungen nicht einnehmen können, haben Sie trotzdem die Möglichkeit entspannend zu meditieren. Das gleiche gilt natürlich auch für Flugzeuge. Natürlich können Sie auch Dehnübungen oder Atemübungen machen.

Yoga im Flugzeug

Reisen in einem Flugzeug machen ebenfalls Atem- und Dehnübungen möglich.

Yoga unterwegs: Die besten Yoga-Übungen

  1. Dreieckshaltung (Trikonasana)
    Stellen Sie sich auf Ihr linkes Bein aus dem Tadasana heraus nach hinten und drehen ihn anschließend um 45 Grad nach innen. Beugen Sie Ihre Hüften und berühren Sie mit der rechten Hand Ihren rechten Knöchel, während Sie Ihren linken Arm in Richtung Himmel zeigen. Deine Augen folgen. Fahren Sie weiter nach oben, um Ihre Brust durch Ihre Fingerspitzen zu öffnen. Drehen Sie Ihre Rippen und Hüften nach oben. Halten Sie Ihre Knie entspannt. Drücken Sie den rechten Oberschenkelknochen nach hinten, um die Kniesehnen zu entspannen.
  2. Tiefer Ausfallschritt zur Schulterstreckung (Anjaneyasana)
    Für einen tiefen Ausfallschritt ziehen Sie Ihren rechten Fuß zwischen Ihren Händen nach vorne. Achte darauf, dass deine Beine getrennt sind und deine Fersen hochgezogen sind. Kreuzen Sie die Handflächen vor dem Kreuzbein und drücken Sie die unteren Handflächen zusammen, um die Schultern und die Trapezmuskeln zu entspannen. Schauen Sie geradeaus, um sicherzustellen, dass Ihr Rücken und Nacken gerade sind.
  3. Kräftigung der Beine: im Stehen Spagat machen (Urdhva Prasarita Eka Padasana)
    Gehen Sie zurück zum tiefen Ausfallschritt. Halten Sie die Vorderfüße mit beiden Händen und bewegen Sie den Oberkörper nach vorne, während Sie die Hinterbeine in den Himmel strecken. Verwenden Sie den Quadrizeps, während Sie die Kniesehnen dehnen, und verlagern Sie den Schwerpunkt allmählich auf das stehende Bein, um die Spannung zu lösen. Achten Sie darauf, dass Ihr Nacken entspannt bleibt. Am wichtigsten ist, dass Sie beim sanften Schütteln des Kopfes spüren, wie sich der Trapezmuskel sanft entspannt.

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