Vinyasa Yoga (inkl. die 8 besten dynamischen Vinyasa Videos)

Rock Your Yoga - Vinyasa YogaUrsprünglich aus dem Hatha Yoga entstanden, ist Vinyasa Yoga eine der bekanntesten Yogapraktiken überhaupt. Wer jetzt einen Yogi im Lotussitz vor seinem geistigen Auge sieht, dem sei gesagt, dass Vinyasa Yoga nur bedingt etwas damit gemeinsam hat. Stattdessen prägen „Herabschauende Hunde“, „Katzen“, „Kühe“, „Schmetterlinge“, „Tauben“ und einiges mehr die Praxis des Vinyasa Yogas.

Vinyasa Yoga ist ein toller Yoga Stil, der sich in Bildern und Videos auch wunderschön vorstellen lässt. Die Freiheiten, auch moderne Elemente zu nutzen, sowie die fließenden Abläufe machen Vinyasa sehr ansprechend. In unserer Spezial-Reihe haben wir bereits das allgemeine Hatha Yoga und die Ausprägung Ashtanga Yoga behandelt. Der heutige Artikel dreht sich um das moderne Vinyasa Yoga. Ob dir Vinyasa Yoga liegt, erfährst du hier.

Top-List: Die 8 besten Vinyasa Yoga Videos

Was ist Vinyasa Yoga?

Vinyasa Yoga ist eine Modifikation des Hatha Yoga. Im Vergleich zum eher kräftigenden und statischen Hatha Yogastil, geht es in der Vinyasa-Übung besonders dynamisch zu. Die Übungen, die Asanas, werden hierbei nicht einzeln ausgeführt, sondern in fließenden Bewegungsformen aneinandergereiht. Ein verknüpfendes Element der Yogastile ist die Atmung: Wie beim Hatha Yoga auch sollen die Übungen synchron bei einem Vinyasa Flow zur Atmung ausgeführt werden.

Der Begriff “Vinyasa” entstammt aus der altindischen Sprache Sanskrit. Dabei bedeutet “Vi” “auf eine definierte Art und Weise” und zugleich steh “nyasa” für “ stellen, setzen oder legen”. Dies bedeutet, die Bewegungen im Vinyasa Yoga sind auf eine gewisse Art und Weise zusammengesetzt. Wie dies geschieht, entscheidet der Yogalehrer. Das Besondere am Vinyasa Yogastil ist, dass keine Übungsstunde gleich aussehen muss.

Im Vergleich zum Ashtanga Yoga, wo es festgelegte Übungsserien gibt, ist Vinyasa ein schöpferischer und freier Stil. Dabei werden klassische Asanas zu kreativen und neuen Bewegungsabfolgen verbunden, sodass sich ein fließender und anstrengender Übungsstil entwickeln kann. Dabei wird mit einer intensiven Führung der Atmung und ebenfalls mit Musik geübt. Ein bedeutendes Ziel ist es, die eigene Lebendigkeit und Kraft zu erfahren.

Der Vinyasa Yogastil ist eine Art von Yoga, die es vor allem den Zweiflern und Denkern ermöglicht, einen optimalen Zugang zum Yoga als Sport zu finden. Im Vinyasa steht die Praxis der Asanas bzw. der Körperhaltungen im Vordergrund. Techniken wie Meditation, Pranayama oder Satsang sind ganz bewusst auf ein Minimum herabgesetzt. So ist der Zugang der Körper des Übenden.

Dieser kann seine physische Körperhülle erkennen und zugleich anfassen. Von dort aus erobert dieser sich Stück für Stück den Körper als Haus der Seele zurück und bemerkt die gute Verbindung zum Zustand des eigenen Geistes. Dies ist eine Beobachtung, die den Übenden in seiner Yogapraxis begleiten wird, die ihn lehren wird, die Übungen verbunden und achtsam zu praktizieren.

Oft entsteht um den Namen des „Vinyasa” eine bestimmte Verwirrung, die es vor allem Anfängern schwer macht. Aus dem Sanskrit übersetzt verbindet sich der Begriff Vinyasa aus „Nyasa“, was „setzen, legen, stellen“ bedeutet, und „vi“, welches sich mit „auf eine gewisse Art“ übersetzen lässt. In den einzelnen Kontexten wird Vinyasa jedoch unterschiedlich verwendet. Einerseits ist somit der Übergang von einer Asana in die folgende gemeint, besonders dann, wenn die Abfolge aller Asanas fest ist.

Was macht Vinyasa Yoga aus?

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Im Vinyasa Yoga können auch sehr kreative Elemente, etwa aus dem Tanz, einen Platz finden.

Vinyasa Yoga begeistert Millionen von Menschen auf der ganzen Welt und ist unglaublich beliebt. Aber warum ist das so? Was macht diese Variante des Yogas so besonders?

Im Gegensatz zu eher ruhigen, statischen Yogastilen überzeugt Vinyasa Yoga durch seine erstaunliche Flexibilität und Vielfältigkeit. Hier ist keine Yogastunde wie die andere und Abwechslung ist garantiert. Von Langeweile keine Spur – im Gegenteil!

Ein wesentliches Merkmal des Vinyasa Yogas sind die sehr dynamischen, kraftvollen und intensiven Asanas (Körperstellungen). Sie werden in Kombination mit einer sehr bewussten Atmung durchgeführt. Dieses harmonische Zusammenspiel aus Bewegungsübungen und tiefer Atmung hat einen unglaublich positiven Effekt auf das eigene Wohlbefinden und somit auch auf die körperliche und mentale Gesundheit.

Vergleich mit anderen Yoga Stilen

Verglichen mit anderen Yogavarianten ist Vinyasa Yoga ein eher sportlicher Yogastil und kann durch den stetigen Wechsel der Körperstellungen durchaus zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Wer also einen aktiven Yogastil bevorzugt, hat mit Vinyasa Yoga genau die richtige Wahl getroffen.

Die einzelnen Asanas werden dabei so kombiniert, dass ein dynamischer Flow entsteht. Auf diese Weise wird der gesamte Körper aktiviert und die Lebensenergie gerät ins Fließen. Immer präsent ist dabei ein konzentrierter, tiefer Atem. Er sorgt für eine Tiefenentspannung des vegetativen Nervensystems, hilft die Konzentration aufrecht zu halten und verleiht Kraft und Fokus.

Besonderheiten des Yogastils

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Die Besonderheit des Vinyasa Yogas liegt vor allem in der fließenden Verbindung von Atem und Bewegung. Erstere braucht dabei viel Übung. Obwohl selbst Experten regelmäßig die Vinyasa Yogaart praktizieren, hört dabei das Lernen niemals auf. Diese Bewegungen sind im Vinyasa Yogastil mit der kontrollierten Atemtechnik verbunden. Wichtig ist dabei der Grundgedanke, dass die Bewegung der eigenen Atmung folgt und nicht andersherum. Zu Beginn kann es sinnvoll sein, dass die Aufmerksamkeit auf die Atmung gelegt wird und die Bewegung erst danach folgt.

Das lässt sich vor allem zu Anfang mit einfachen Bewegungen wie beispielsweise das Heben und Senken der Arme sehr einfach üben. Das Ein- und Ausatmen wird hierdurch ein bewusster und kein automatisierter Ablauf. Im Laufe der Zeit lernt der Übende, den eigenen Atem zu regulieren, dies bedeutet die Länge der Atmung zu bestimmen, sodass diese über die Dauer des Bewegungsablaufes erfolgt. Dabei sollte dieser sich Zeit lassen. Hierbei folgt alles der Magie, dass die Atmung die Brücke zwischen Organismus und Geist bildet. Hierbei beobachtet der Übende, wie die Atmung die Bewegung begünstigt (beispielsweise mit der Ausatmung beim Vorbeugen).

Die meisten Sportler sind in der heutigen Zeit so trainiert, dass es darum geht ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Die meisten Menschen haben es verlernt den Moment zu bewerten, in dem diese auf dem Weg zum geplanten Ziel sind. Dies ist ein Muster, das der Übende vielleicht aus seiner eigenen Yogapraxis kennt.

Das Erkennen ist von Bedeutung, um auf der Matte in einem geschützten Raum die Übungen zu lernen. Dabei sollte die Aufmerksamkeit immer wieder einträchtig zurück in das Hier und Jetzt gebracht werden. Es gibt dabei Übergänge, die fallen den Sportlern leicht und es gibt zugleich auch andere. Ein bekanntes Beispiel ist, den Fuß aus dem nach unten schauenden Hund geführt nach vorn inmitten der Hände zu setzen, um dabei in einem tiefen Ausfallschritt anzulangen.

Dies ist eine Verknüpfung, die etwas mehr Übung benötigt als das Heben der Arme. Wenn der Sportler bereits den Vinyasa Stil praktiziert, sollte er einmal bewusst die Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Verbindungen legen und dabei beobachten, wie sich die Qualität der Praxis und zugleich sich der Zustand verändert.

Wer sich beim Sport schnell langweilt, ist im Vinyasa Yoga genau richtig. Dabei sind der Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt, sodass der Übende immer wieder neue Impulse erhält, Unbekanntes mit bereits Bekanntem zu verbinden. Es gibt daher keine feste Sequenz, wie zum Beispiel beim Ashtanga Yoga.

Ein gutes Video zum Austesten

Wenn du nicht unsportlich bist und direkt Lust hast, Vinyasa Yoga auszutesten, ist dies das optimale Video für dich: Energy Boost

Einmal kurz Energy Tanken bitte! In knackigen 22 Minuten versorgen wir Körper und Geist mit frischer Kraft.

Wie genau funktioniert Vinyasa Yoga?

Vinyasa Yoga fundiert auf drei Säulen. Dabei fließen Atmung und Bewegungen synchron. Die dynamischen Asanas sind dabei mit einer Atemtechnik verbunden. Hierbei gilt der Grundsatz, dass alle Bewegungen stets der Atemtechnik folgen. Bei der Vinyasa Yogaart wird dem Weg von einer zur folgenden Körperhaltung ebenso viel Aufmerksamkeit entgegengebracht wie den einzelnen Asanas. Dabei sind sämtliche Elemente miteinander verbunden, woraus sich der Flow ergibt.

Das Vinyasa Yoga ist besonders kreativ. Hierbei gibt es wiederkehrende Asanas, aber keine festen Abfolgen der Übungen. So sind die Yogalehrer in der Gestaltung der einzelnen Flows gänzlich frei, sodass der Übende immer wieder neue Trainingsreize erhält.

Um die Verbindung zwischen Organismus und Geist zu schlagen, wird im Vinyasa Yogastil eine bestimmte Atemtechnik benutzt. Dies ist die Ujjayi-Atmung. Diese wird zugleich als ozeanische Atmung bezeichnet, weil diese an das Rauschen des tobenden Meeres erinnert. Dieses Geräusch hilft, die eigene Atmung als Ankerpunkt zu verwenden, trägt den Übenden durch seine Vinyasa-Stunde und steigert den Effekt der laufenden „Meditation in Bewegung“. Dies schützt vor fehlender Konzentration und Ablenkung. Erst danach kann sich die komplette Wirkung auf den Körper und den voll Geist entfalten.

Dies ist in dem Vinyasa Yogastil die stetige Herausforderung, zu bemerken, ob der Übende von seinem Atem getragen wird. So sollte dieser seinen Atem an die Hand nehmen und jeden Atemzug begleiten, das Ein- und das Ausatmen hält so sehr gut an und dies von Anfang bis zum Schluss.
Zu den charakteristischen Vinyasa-Yoga-Sequenzen zählen zum Beispiel der Sonnengruß, die Katze-Kuh-Abfolge und der Krieger und mit allen Variationen. Der Sonnengruß, welcher eine bestimmte Abfolge von unterschiedlichen Positionen ist, gehört zu den klassischen Übungen, welche in vielen Stilen praktiziert werden.

Möchtest du mit Vinyasa Yoga starten?

Ich unterrichte Vinyasa per Live Streams und stelle meine Yogis Videos, E-Books, Lernkarten und mehr zur Verfügung. Alle Inhalte gibt es bequem bei Patreon, einer Plattform für kreative jeder Art. Obwohl ich gerne auch Ausflüge zu anderen Yoga Stilen mache, ist Vinyasa Yoga meine bevorzugte Yoga Art. Daher findest du bei Patreon viele Videos zu diesem Stil und auch bei meinen Live Streams wird es immer auch um Vinyasa gehen.

Schritt 1: Auswahl der Plattform

Patreon Rock Your Yoga Startseite

Online Yoga gibt es mittlerweile ohne Ende. Bei all der Auswahl kommt es vor allem darauf an, dass du ein Angebot findest, dass deinen bevorzugten Stil anbietet. Zudem sollte die Yoga-Lehrerin oder der Yoga-Lehrer kompetent sowie sympathisch sein.

Schritt 2: Auswahl der Mitgliedschaft

Patreon Rock Your Yoga Mitgliedschaften

 

Natürlich spielt auch der Preis bei der Wahl deiner Yoga-Plattform eine Rolle. Bei mir gibt es beispielsweise 3 verschiede Mitgliedschaften, beginnend bei 4 € pro Monat. Zu diesem Preis erhältst du Zugriff auf meine kurzen Videos bis 40 Minuten Länge, Lernkarten und E-Books. In der größten Mitgliedschaft für 19 € pro Monat bekommst du alles, was ich veröffentliche – darunter auch Zugang zu den Live Streams, Aufzeichnung hiervon und auch die langen Videos mit 60 Minuten oder mehr Dauer.

Schritt 3: Abschluss der Mitgliedschaft

Patreon Rock Your Yoga Bezahlung

PayPal ist sicherlich sehr bequem und auch die Kreditkartenzahlung ist heutzutage Standard. Wichtiger als die Zahlungsoption ist aber noch die Vertragsbindung. Bei mir gibt es diese nicht und du kannst jederzeit kündigen.

Schritt 4: Praktizieren

Bis hierhin sind es nur wenige Klicks und dann kann es auch losgehen. Das tolle an Vinyasa ist (dazu gleich noch mehr), dass du eigentlich nichts weiter brauchst als ein geeignetes Plätzchen zum Praktizieren. Deine erste Vinyasa Einheit kann also heute noch beginnen.!

Die Vorteile von Vinyasa Yoga

Vinyasa Yoga wird zugleich als die “Meditation in Bewegung” bezeichnet. Dieser fließende und dynamische Yogastil ist fordernd für den Organismus und beruhigend für die Seele. Diese Art des Yogas eignet sich generell für viele Menschen.

Atem und Bewegung

Die Vinyasa Yoga Flows sind wie die bewegte Meditation, in welcher der Übende den Körper und den Geist trainiert. Obwohl jene Form sehr anstrengend ist, ist es bedeutend, dass der Übende entspannt bleibt, um von der Wirkung des Vinyasa Yogas profitieren zu können. Dabei geht es nicht darum, schnell außer Atem zu kommen. Zuerst kommt der Atem, danach die Bewegung. Wenn der Übende also nicht mehr gleichmäßig atmen kann, ist dies ein Zeichen, dass er es langsamer angehen sollte.

Körperliche Auswirkungen

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Der herabschauende Hund ist ein Element, das in sehr vielen Yoga Stilen vorkommt. Auch im Vinyasa Yoga ist es Bestandteil der meisten Stunden.

Das Vinyasa Yoga wirkt stabilisierend und kräftigend, die Muskeln werden gestärkt, die Wirbelsäule und die Gelenke werden mobilisiert und die Balance wird gefördert. Zudem wird das fasziale Gewebe aufgelockert und das Gefühl für den Körper geschult. So eignet sich der Vinyasa Yogastil generell für alle Level. Wer damit noch keine Erfahrung hat, kann in einer schnellen Gruppe allerdings Schwierigkeiten haben, hier mitzukommen. Für dieses ist ein Anfängerkurs eine optimale Idee. Am besten sollte der Übende schon den Sonnengruß beherrschen und einige generelle Asanas kennen, ehe er an dem Vinyasa Flow teilnimmt.

Das Praktizieren des Vinyasa Yogas hat eine positive Wirkung. So stärkt das Vinyasa bei Anfängern in besonderem Maße die Flexibilität und die Konzentration. Es beinhaltet fordernde Körperhaltungen und spricht hierdurch vor allen Dingen die tiefe Muskulatur sehr an. Es mobilisiert außerdem die Gelenke und die Wirbelsäule und lockert das fasziale Gewebe durch Strecken, Drehen und durch Beugen. Durch die immer komplexer werdenden Übungen werden auch Kondition, Achtsamkeit und die Kraftgeschult. Die Abläufe werden hierbei von Stunde zu Stunde fließender. Auf diese Weise wird die dynamische Balance und das eigene Körpergefühl optimal geschult.

Bei der Art des Yogas lernt der Übende seine Grenzen kennen und akzeptiert diese. Beim Vinyasa Yoga Flow kann dieser jede Position anpassen, dass diese zu ihm optimal passt. Hierbei kann der Yogalehrer helfen. So profitieren die Übenden von den Vorteilen dieses Stils ganz besonders. Der Vinyasa Yogastil verbessert Kondition, Kraft, Balance und Flexibilität. Er optimiert die Konzentrationsfähigkeit und hilft gleichzeitig sehr gut zu entspannen.

Vinyasa als Fitness-Programm

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Eine Vinyasa-Yogastunde kann grundsätzlich schon anstrengend sein. Wenn der Sportler ins Schwitzen kommen und sich auspowern möchte, ist dieser damit genau richtig. Er sollte zudem Freude daran haben, sich immer wieder auf Neues einzulassen und den Geist sowie den Körper an die Grenzen zu bringen. Der Vinyasa-Stil ist zudem passend für alle, welche schon immer gerne meditieren wollten und sich vom Sitzen aber verschreckt fühlen. In dem Flow kann der Übende seinen Kopf frei bekommen und bewusster atmen.

Vinyasa Yoga ist somit nicht nur die perfekte Möglichkeit, das Herz-Kreislauf-System schonend zu trainieren und die Muskulatur und Ausdauer zu stärken. Durch die durchaus anstrengenden Haltungen während einer Yogaeinheit, werden zudem die Körperstabilität und Beweglichkeit gefördert und das fasziale Gewebe gelockert.

Dieser dynamische Yoga-Stil kann außerdem beim Abnehmen helfen, denn dieser stärkt die Muskulatur am ganzen Körper. Vor allem für Menschen, welche im Alltag immer gestresst sind, ist Power oder Vinyasa Yoga eine sehr gute Möglichkeit, um den Stress hinter sich lassen zu können.
Obwohl das Yoga selbst in der Schwangerschaftviele Vorteile hat, sollte in diesem Fall auf das körperlich anstrengende Vinyasa Yoga besser verzichtet werden. Es gibt allerdings Flow Yoga Kurse, die auf Schwangere speziell zugeschnitten sind. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck oder ist ein entspannender Yoga Still ebenso besser geeignet, da die Vinyasa Yoga Stunde sehr anstrengend sein kann und den Kreislauf anregt.

Da eine Vinyasa Yogastunde sehr schweißtreibend und anstrengend für Körper und Geist sein kann, bist du hier genau richtig, wenn es deine Absicht ist dich auszupowern und du Freude daran hast deinen Körper und Geist herauszufordern und ihn auch mal an seine Grenzen zu bringen. Für die Teilnahme an einer Vinyasa Yogastunde kann eine gewisse sportliche Grundausdauer für die teilnehmenden Yogis von Vorteil sein – sie ist aber nicht zwingend erforderlich. Für all die Menschen, die Yoga aufgrund der allseits bekannten statischen Sitzhaltung (Hatha Yoga) eher skeptisch entgegen sehen: Beim Vinyasa Yoga kannst du deinen Kopf frei kriegen und den Körper so richtig in Bewegung bringen: Denn der Wechsel von Balance, Kraft und Ausdauer fordern den Körper und das Herz-Kreislauf-System heraus und bringen dich so richtig in Schwung.

Yoga ohne viel Aufwand

Eine klassische Yogastunde braucht keine große Vorbereitung. Gerade für Menschen, die unter großem Zeitmangel leiden und ständig unter Termindruck stehen, ist dies der perfekte Ausgleich zum stressigen Alltag. Bequeme Kleidung, eine Yogamatte, eine ruhige Umgebung und die Bereitschaft, sich für die Dauer der Trainingseinheit voll und ganz fallen zu lassen, genügen, und schon kann es losgehen.

Meditation durch Bewegung

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Durch den Einklang von Bewegung und Atem entsteht eine meditative Wirkung des Vinyasa Yogastils. Wenn Bewegung und die Atmung zusammenfließen, fließen zugleich die Gedanken. Dabei wird die Seele ruhig und die Gedanken drehen sich nicht im Kreis, sondern kommen ebenfalls sehr gut zur Ruhe. Dabei entspannt sich der Körper in der Bewegung.

Meditationin Bewegung, dynamische Flows und dabei gleichzeitig Beruhigung von Körper und Geist: Das verspricht Vinyasa Yoga. Abgewandelt hat sich diese Yoga-Art von dem bekannten Hatha Yogastil, der eher für die Kräftigung und sehr statische Bewegungsabläufe bekannt ist. Anders als beim Hatha Yoga sind die Bewegungsabläufe beim Vinyasa Yoga fließend. Jede Bewegung geht in die andere über und erzeugt damit dynamische Bewegungsphasen. Wie bei allen Yoga Stilen kommt es auch hier auf den die Synchronität von Bewegung und Atmung an. Jede Vinyasa Yogastunde kann aufgrund ihrer Individualität völlig anders verlaufen, da jeder Yogalehrer, durch die Zusammensetzungen der Bewegungen selbst entscheiden kann, wie er/sie die dynamischen Flows anwenden möchte.

Vinyasa ist somit also sehr frei und kreativ in seiner Ausgestaltung, fordert uns aber durch die dynamischen Bestandteile konditionell sehr. Jede Sequenz des Vinyasa Yoga erlaubt Dir somit deinen ganz eigenen Fokus und Schwerpunkt bei der Ausführung. Körper, Geist und Seele werden bei dieser Art des Yogas besonders gefordert und in einen meditativen “Flow-Zustand” versetzt, der uns ganz schön schwitzen lässt und unseren Kreislauf in Bewegung bringt.

Ausgleich zum Alltag

Zudem werden verschiedene Yogaposen aus unterschiedlichen Levels miteinander kombiniert und in einen dynamischen und spielerischen Ablauf gebracht. Vinyasa Yoga ist also der passende Baustein, wenn Du auf der Suche nach einem Ausgleich zum stressigen Alltag bist und die Absicht verfolgst, den Geist und Körper hiervon zu befreien und Dich zu entspannen. Muskulaturstärkung, Bänderdehnung, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, Stärkung der Wirbelsäule, Lockerung des Bindegewebes, Stressabbau und Befreiung von emotionalen Blockaden – all das sind Ziele, die Du mit dem Vinyasa Yoga bei regelmäßiger Praxis und präziser Ausführung erreichen kannst.

Vinyasa Yoga ist für alle Sportler geeignet, da jeder Übende die Einheiten nach seinem eigenen Können ausführen kann und es hierbei zugleich kein richtig und falsch gibt. Eine bestimmte Ausdauer sollte ein Yogi allerdings mitbringen, da die Flows auch anstrengend und fordernd sein können.
Hier ist es wie bei jeder anderen Art des Yoga auch: Ein regelmäßiges Training bringt Routine und viel Sicherheit.

Vorteile von Vinyasa Yoga:

  • Tolle Kombination von Atem und Bewegung
  • Moderner Stil mit viel Freiheiten
  • Gut geeignet als Fitness-Programm
  • Zahlreiche positive Effekte auf den Körper
  • Meditation durch Bewegung (dadurch auch gut für einen starken Geist)
  • Mittel gegen Stress und Hektik
  • Ohne viel Aufwand ausführbar

Nachteile von Vinyasa Yoga:

  • Fortgeschrittene Kurse können sehr anspruchsvoll sein
  • Der Einstieg ist für völlig unsportliche Menschen nicht immer leicht
  • Macht süchtig 😉

Ist Vinyasa auch für Anfänger geeignet?

Rock Your Yoga - rockyouryoga.de - Extra Für wen ist Vinyasa Yoga geeignet - Yoga Blog
Die Kobra sehen wir hier in fortgeschrittener Version. Auch möglich ist eine Kobra, bei der der Oberkörper nur leicht angehoben wird.

Vinyasa Yoga eignet sich prinzipiell sowohl für Anfängerals auch für fortgeschrittene Yogis: Allerdings: Als Anfänger könntest Du durch die temporeichen Asanas (Bewegungsabläufe) Schwierigkeiten haben, mitzukommen, wenn du versehentlich in einer Stunde für Fortgeschrittene landest. Achte daher darauf, dass Du die richtige Klasse wählst oder informiere die Kursleitung vorab darüber, auf welchem Level Du Dich befindest.

Wissenswert an dieser Stelle: Wer sich als Anfänger trotzdem für Vinyasa Yoga interessiert und hiermit einen Einstieg in die Magie des Yogas finden möchte: Es gibt speziell auf Anfänger abgestimmte Angebote, bei denen auch Anfänger an einer Vinyasa Yogastunde auf ihre Kosten kommen können. Hier werden die leichteren Asanas in die Flows eingebaut und das Tempo etwas gedrosselt. Das tolle am Yoga: Die Bewegungsabläufe können dem jeweiligen körperlichen Fitnesszustand des Einzelnen individuell angepasst werden.

Neben der Möglichkeit an speziellen Anfängerkursen teilzunehmen, kannst Du natürlich auch an den normalen Vinyasa Yogaeinheiten teilnehmen. Hier wird dann in der Zielsetzung für Anfänger und Fortgeschrittene unterschieden: Während es für die Anfänger darum gehen soll das Bewusstsein für Ihre Atmung zu schärfen und einzelne elementare Körperhaltungen und Bewegungsabläufe kennen zu lernen, erlernen fortgeschrittene Yogis im Vinyasa Yoga stetig Neues, können bereits Bekanntes verbessern und an der präzisierten Ausführung ihrer Asanas arbeiten.

Vinyasa Yoga eignet sich daher für alle, die Lust haben so richtig ins Schwitzen zu kommen, Freude an tänzerischen Elementen während der Asanas haben, sich auspowern und abschalten wollen, Interesse an der Verbesserung der Atmung (Stichwort Pranayama)haben und weniger Wert auf spirituelle Elemente legen. Zudem kann der Teilnehmer eine Vinyasa Yogastunde erwarten, dass er Yoga für sich auf völlig neue Art entdecken und Alternativen zu altbekannten Versionen des Yogas kennen lernen darf – natürlich werden die Asanas auch Bewegungsabläufe beinhalten, die zum Nachahmen ohne Yogalehrer anregen.

Vinyasa für den Start in den Tag

Bei Vinyasa Yoga geht es nicht immer darum, möglichst anstrengend zu praktizieren und zu schwitzen. Die sanften Flow können den Tag auch wunderbar einleiten: Yoga Morgenroutine

Es gibt nichts Schöneres als den Morgen mit einer belebenden Yoga Einheit zu beginnen. Starte mit meiner 19-minütigen Session geerdet in den Tag.

Der Ablauf einer Vinyasa Stunde

Die Stunden beim Vinyasa Yogastil bestehen nicht nur aus separaten Asanas, die über Transitionen verbunden sind. Wie bei einer natürlichen Bewegung ist alles verbunden und fließt. Dabei gibt es keinen Beginn und kein eigentliches Ende. Im Vinyasa Yoga liegt der Fokus nicht ausschließlich auf der Praxis der Körperhaltungen, sondern vor allem auf den Verbindungen, welchen besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Eine typische Vinyasa Yogastunde, welche meistens zwischen 60 und 75 Minuten dauert, setzt sich aus verschiedenen Sequenzen zusammen:

Zu Anfang gibt der Lehrende oftmals im Rahmen einer kurzen Atemübung oder Meditation ein ausgesuchtes Motto bekannt, unter welchem die Gruppe steht. Als Warm-up dient meistens der Sonnengruß oder verschiedene Varianten hiervon. Dann folgt der eigentliche Flow, welcher stets anders gestaltet werden kann. Jeder Lehrer hat dabei seinen eigenen Stil. Je nach Schwerpunkt können Mobilität und Kräftigung im Mittelpunkt stehen oder das Training verschiedener Körperpartien wie Schultern, Brust, Arme und Hüfte. Den Abschluss der Yoga-Stunde bildet die Totenstellung, die Shavasana.

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Oftmals beginnt eine Yogaeinheit auch mit einer kurzen Atemübung um erst einmal anzukommen, im Hier und Jetzt. Alltagsstress hat auf der Yogamatte nichts verloren. Hier herrscht ein geschützter Raum, in dem sich nun voll und ganz auf die Yogapraxis konzentriert werden kann.
Egal, ob nun der ganze Körper oder aber nur bestimmte Bereiche bei den Übungen mit einbezogen werden sollen: Vinyasa Yoga bietet in jedem Fall abwechslungsreiche Möglichkeiten. So können beispielsweise Rückenschmerzenmit darauf abgestimmten Asanas gelindert werden. Gezielte Übungen helfen dabei, Muskelverspannungen zu lösen und Bänder und Sehnen zu dehnen.

Eine Yogastunde dauert meistens zwischen 60- 90 Minuten. Aber auch kürzere Einheiten können bereits sehr positive Effekte erzielen und sind insbesondere für Personen geeignet, die nur wenig Zeit zur Verfügung haben. Ein persönlicher Yoga Trainer ist empfehlenswert, aber nicht zwingend Voraussetzung.

Vinyasa Yoga gibt es mittlerweile zuhauf auch per Video oder Aufzeichnung. Das sorgt natürlich für eine zusätzliche Flexibilität, die es umso einfacher macht, einfach mal öfters zwischendurch die Yogamatte auszurollen und kurzzeitig in die friedvolle Welt der Ruhe und Achtsamkeit abzutauchen.

Wir leben in einer Zeit, in der es in unserer Gesellschaft nicht schnell genug, hoch genug und weit genug gehen kann. Vinyasa Yoga ist hier der perfekte Ausgleich für die körperliche und mentale Gesundheit und zählt aufgrund seiner vielen positiven Eigenschaften zu Recht zu den beliebtesten Yogavarianten.

Fazit

Einmal für einen kurzen Moment aus dem stressigen Alltag austreten und wieder bewusst den eigenen Körper und die Gedanken wahrnehmen– mit Vinyasa Yoga ist genau das jederzeit möglich. Mal sanft, mal dynamisch, mal kraftvoll, mal geschmeidig. Suche dir deine individuelle Intensität der Yogaeinheit selbst aus und entscheide Du, ob Du dabei Gesellschaft haben oder lieber für dich allein bleiben möchtest. Vinyasa Yoga bietet wirklich für jeden die passende Yogapraxis!

Vinyasa Yoga FAQs

Was ist die beste Alternative zu Vinyasa?

Wenn du es dynamisch und kreativ magst, gibt es keine gute Alternative. Viele Elemente aus dem Vinyasa entstammen dem Hatha Yoga; Ashtanga Yoga ist auch fließend, aber deutlich strenger.

Für wen ist Vinyasa Yoga geeignet?

Grundsätzlich für alle Menschen, die Spaß an fließenden Bewegungen haben. Allerdings sollten Teilnehmer gesund und bereit sein, zu schwitzen.

Was braucht man für eine Vinyasa Stunde?

Vinyasa Yoga kommt ohne viele Hilfsmittel aus. Eine Yogamatte ist sicherlich bequem. Wenn du schnell frierst, kann eine Decke für die Schlussentspannung hilfreich sein. Für manche Haltungen sind Yoga-Blöcke nützlich, können aber auch durch dicke Bücher ersetzt werden.

Ist Vinyasa Yoga gut?

Absolut! Vinyasa hat zahlreiche Vorteile für den Körper und den Geist.

Kann man mit Vinyasa abnehmen?

Von allen Yoga Stilen ist Vinyasa Yoga vielleicht mit am besten als Unterstützung zum Abnehmen geeignet. Allerdings muss immer auch die Ernährung passen.

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