Yoga Übungen zu zweit

Viele Menschen praktizieren für sich allein. Während diese Art der Selbstbesinnung durchaus zu begrüßen ist, bietet Yoga zu zweit diverse Mehrwerte.

Das Leben genießen

Zwei-Personen-Yoga ist eine großartige Möglichkeit, die innere Verbindung mit dem Partner zu stärken, die Kommunikation zu verbessern, offen zu sein und einander vollständig zu vertrauen. Wie im Leben können die Personen durch gegenseitige Unterstützung mit weniger Aufwand mehr erreichen. Sie lehrt, das Leben zu genießen.

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Berührung ist ein wesentlicher Bestandteil des Yoga zu zweit. Liebende Menschen bekommen die meiste Befriedigung durch Yoga-Praxis, die Freude am Zusammensein, das gemeinsame Überwinden von Problemen.
Ohne Körperkontakt gibt es keine Partnerschaft. Berührung hat eine enorme Kraft, sie kann heilen, sie bringt Freude. Wir sind soziale Wesen. Laut einigen Forschern brauchen wir mindestens acht Umarmungen pro Tag, um gesund zu bleiben. Zwei-Personen-Yoga ist die Fähigkeit, Grenzen zu erkennen, zu setzen und offen zu kommunizieren. Es ist die Fähigkeit, die Regeln von jemandem zu respektieren und auf Bedürfnisse einzugehen, einschließlich der eigenen.
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Der Partner dient als Spiegel, der hilft, in die richtige Stimmung zu kommen, sich zu konzentrieren. Er kann als persönlicher Lehrer gesehen werden, der hilft, jede Haltung zu korrigieren.
Die physischen und psychischen Probleme, die mit dem gemeinsamen Üben von Asanas verbunden sind, tragen auf einzigartige Weise zur Bindung und Nähe zwischen den Partnern bei.

Wer kann als Yoga-Partner fungieren?

„Yoga zu zweit“ – woher kommt solcher Name? Das ist natürlich nicht schwer zu erraten. Einerseits ist Yoga zu zweit einfacher als traditionelles Yoga – in dem Sinne, dass ein Partner dir hilft, in viele, auch schwierigste Asanas einzusteigen. Als Paar hilft man sich gegenseitig, das Gleichgewicht zu halten, sich tiefer zu dehnen, zu beugen.
Wer kann als Yoga-Partner für zwei fungieren? Es muss kein Ehe- oder Sexualpartner sein. Die Person kann Yoga zu zweit mit einem Freund, einem Kind oder sogar einem völlig Fremden machen. Der einzige Wunsch ist, dass dieser Mensch in der gleichen Gewichtsklasse und ungefähr gleich groß ist, da es sonst schwierig sein kann, einige gepaarte Asanas auszuführen.
Darüber hinaus unterscheidet sich Yoga zu zweit etwas vom traditionellen Solo Yoga und hat seine eigenen Regeln. Wenn jemand also zusammen Yoga macht, sollte er nicht nur die eigenen Gefühle im Auge behalten, sondern auch daran denken, sich für den Komfort des Partners zu interessieren, wenn gepaarte Asanas ausgeführt werden. Es ist auch äußerst wichtig, die Atmung zu synchronisieren.
Es wird nicht überflüssig sein, die Teilnehmer an die Notwendigkeit der Einhaltung der Hygienevorschriften zu erinnern. Sie müssen doch in engem Kontakt mit einer anderen Person arbeiten.

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Im Yoga zu zweit gibt es keinen Platz für Konkurrenz, aber in gewisser Weise spornt und motiviert ein solches Training dennoch an, mit dem Trainingsstand des Partners Schritt zu halten, um in einer Reihe komplexer Asanas die Rollen wechseln zu können.
Im Übrigen stützt sich Yoga zu zweit auf die Trainingsregeln aus dem Single Yoga. Die beiden benötigen bequeme Kleidung, welche die Bewegung nicht einschränkt. Das Aufwärmen erfolgt am besten in einzelnen Asanas. Naturklänge, Instrumentalmusik oder Mantras sind ideale Musik zum Training. Die Personen beginnen mit einfachen gepaarten Asanas und probieren nach und nach schwierigere Positionen zusammen aus. In jeder Asana bleiben sie für etwa zehn Atemzyklen.
Ein ausgezeichnetes Asana für Anfänger ist die Baumpose. Man stellt sich neben den Partner, beugt die Beine in den Knien, stellt die Füße so hoch wie möglich zur Leiste. Dann beugen die Teilnehmer die Arme an den Ellbogen und verbinden die Handflächen.

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Warum ist Yoga zu zweit so nützlich?

Es verlangsamt den Alterungsprozess, stellt die Fortpflanzungsfunktion des weiblichen Körpers und die Potenz bei Männern wieder her, entwickelt Muskelgruppen, führt zur Flexibilität der Gelenke.
Yoga zu zweit lindert auch Rückenschmerzen, beseitigt Wirbelsäulenverkrümmungen, Osteochondrose, Salzablagerungen.
Aufgrund der intensiven Atmung während des Trainings gelangt eine große Menge Sauerstoff in den Körper und alle Systeme beginnen effizienter zu arbeiten. Es gibt eine aktive Belüftung der Lunge und ein Training des Herzens.
Es entsteht eine natürliche und wirksame Massage der inneren Organe. Und da während des Trainings die Bauchmuskeln aktiv arbeiten, wird der Darm perfekt gereinigt. Yoga eignet sich hervorragend zur Linderung von Verstopfung.
Es heilt Kopfschmerzen, Asthma, Arthritis, Schlaflosigkeit, Depression, hilft beim Abnehmen, schenkt dem ganzen Körper und Gehirn tiefe Entspannung und hochwertige Erholung.
Die Yoga-Meditation hilft das Immunsystem zu stärken und Stress abzubauen.

Kontraindikationen für Yoga:
Bluthochdruck, Epilepsie, angeborene Herzfehler, Gallensteinerkrankungen, Alkohol- oder Drogenvergiftung, die Einnahme von Beruhigungsmitteln, Antidepressiva und anderen Psychopharmaka.

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