Mit Yoga Kraft aufbauen – So geht es!

Viele Leute denken immer noch, dass Yoga nur eine Entspannungs- und Dehnungsübung ist. Absoluter Unsinn! Yoga stärkt nicht nur deine Muskeln – je nach Stil und Intensität – es kann auch viele Kalorien verbrennen. Auch kannst du mit Yoga Kraft gewinnen. Am wichtigsten ist, dass Sie bei vielen Asanas Ihre Rumpfmuskulatur trainieren, die bei traditionellen Übungen oft ignoriert werden. Darüber hinaus ist Yoga eine ganzheitliche Übung, die den gesamten Körper trainieren kann. Nur während des Sonnengrußes aktivieren Sie Ihren gesamten Bewegungsapparat und Sie sollten (fast) jeden Muskel in Ihrem Körper spüren.

Yoga Kraft: Welches Yoga für den Muskelaufbau?

Yin Yoga, Hatha Yoga, Vinyasa Yoga, Power Yoga, Ashtanga Yoga sind nur einige Beispiele, die das Muskeltraining fördern können. Sie werden schnell überwältigt sein von dem riesigen Angebot und den unterschiedlichen Richtungen. Daher ist es wichtig, zunächst zu klären, was Sie durch das Training erreichen möchten. Möchten Sie Ihre Muskulatur stärken? Oder wollen Sie Ihren Körper wirklich herausfordern und viele Muskeln aufbauen? Je nach Zielsetzung werden unterschiedliche Yogastile hinterfragt.

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Dies ist sicherlich keine Haltung, die man ohne ein gewisses Maß an Kraft ausführen kann.

Grundsätzlich sind anspruchsvolle und dynamische Yogastile wie Ashtanga Yoga am vielversprechendsten für den Muskelaufbau. Hier üben Sie stets wieder den gleichen Ablauf, um intensive und vor allem nachhaltige Trainingserfolge zu erzielen. Aber auch andere sanfte Stile wie Jivamukti Yoga oder Vinyasa Flow / Power Yoga haben ähnliche Effekte. Beim dynamischen Üben dieser oft herausfordernden Asana-Sequenzen schwitzen Sie stark und gleichzeitig wird Ihr gesamtes Muskelgewebe durchblutet und gestärkt.

Außerdem kann sanftes Yoga das Muskeltraining durch Dehnungseffekte tatsächlich unterstützen. Denn Kraftübungen allein sind nicht so effektiv wie das Entspannen der beanspruchten Muskulatur durch gezieltes Dehnen während der Regenerationsphase. Ferner kommt es zu einer unangenehmen Verkürzung der Muskulatur. Yin Yoga oder Hatha Yoga, bei denen Asanas für Minuten gehalten werden, ist die beste Ergänzung zum dynamischen Training.

Yoga Kraft: Die besten Asanas zur Stärkung von Kraft und Muskulatur

Eine Sequenz dauert 5 bis 10 Minuten und ein optimaler Kurzzeitplan für einen Tag voller Energie: Drei Yoga-Posen aktivieren und trainieren Ihre Muskulatur enorm, um Ihren Körper zu stärken und zu regulieren. Guter Nebeneffekt: Wenn mehr Muskeln vorhanden sind, dann brauchen Sie auch Kalorien!

  • herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)
  • das Brett (Chaturanga Dandasana)
  • der 3. Krieger (Virabhadrasana III; auch unter Standwaage bekannt)

Natürlich gibt noch weitere Yoga-Übungen für Ihren Muskelaufbau wie:

  • Stuhl (Utkatasana für Gesäß- und Oberschenkelmuskeln)
  • Boot (Navasana)
  • intensives Ganzkörpertraining durch den Seitstütz (Vasisthasana)
  • Krieger I und II (Virabhadrasana I und II)
  • Krähe (Kakasana für die Oberarme)

Yoga Kraft: Fazit

Es ist durchaus möglich, mit Yoga Kraft aufzubauen. Auch ein gewisses Maß an optischem Muskelwachstum ist möglich. Wichtig ist aber, dass du keine falschen Vorstellungen hast. Du wirst du Yoga nicht aussehen wie ein Bodybuilder. Selbst Menschen, die mehrmals wöchentlich hart im Fitnessstudio trainieren, schaffen es meistens nicht, so auszusehen wie Bodybuilder. Mit Yoga klappt dies erst recht nicht. Der optische Muskelaufbau wird daher eher dezent sein. Die Fortschritte hinsichtlich Yoga Kraft wirst du mit der Zeit aber deutlich spüren. Entscheidend ist hier natürlich – wie immer – das konsequente Training.

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