Abnehmen mit Yoga – Erfahrungsbericht Lars (m,50)

Lars (Name geändert) hat im Alter von 50 Jahren für sich erkannt, dass der erste Schritt für nachhaltige Veränderungen im Kopf beginnt. Mittlerweile fühlt er sich deutlich besser und ist ohne Zweifel auch gesünder. Lies hier Lars Erfahrungsbericht zum Abnehmen mit Yoga.

Mantra

Ich atme Selbstbewusstsein ein und Ängste und Zweifel aus.

Top-List: Die 5 besten Yoga Arten zum Abnehmen

  • Vinyasa Yoga | fließender Stil mit viel Bewegung und hohem Kalorienverbrauch
  • Ashtanga Yoga| traditioneller Stil mit anspruchsvollen Elementen (eher für Fortgeschrittene)
  • Power Yoga | moderner Stil, der sich auf körperliches Yoga fokussiert und eine Abwandlung von Vinyasa Yoga ist
  • Rücken Yoga | schonender Stil mit Fokus auf den Rücken, der bei Übergewicht zu leider hat
  • Faszien Yoga | eigentlich kein eigener Yoga Stil, sondern eine Kombination von Faszien Übungen mit Yoga

Yoga ist gesund! Aber das weißt du sicherlich bereits. Was du vielleicht noch nicht weiß, ist, wie gut sich Yoga auch zum Abnehmen eignet! Natürlich haben wir alle auch optische Wünsche und Vorstellungen. Wäre es nicht toll, wenn sich die vielen positiven Effekte von Yoga auch mit dem Abnehmen kombinieren lassen könnten? Abnehmen mit Yoga – geht das überhaupt? Bei mir hat es wunderbar funktioniert!

Abnehmen mit Yoga?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, man kann sogar sehr gut mit Yoga abnehmen. Bei mir hat es jedenfalls funktioniert. Bis heute hat sich der gefürchtete Jojo-Effekt nicht eingestellt. Ich kann Yoga allen empfehlen, die nicht nur ihrem Körper, sondern auch ihrem Geist etwas Gutes zuteil werden lassen wollen. Denn abnehmen beginnt zuerst im Kopf. So war es auch bei mir.

Mein Gewicht betrug tatsächlich 104 kg. Das war bei einer Körpergröße von 182 cm und einem Alter von 50 Jahren (männlich) nicht so besonders gesund. Es war nicht nur das Gewicht, das ich auf der Waage sah und mich störte, sondern in erster Linie ging es mir um die Wiederherstellung meiner körperlichen Beweglichkeit. Also suchte ich nach einer, vor allem nachhaltigen, Methode meinen Körper wieder in den Wohlfühlbereich zu bekommen.

Diäten und Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen sind ja bekanntlich nicht gut geeignet, um sein Normgewicht zu erreichen und dauerhaft zu halten. Da musste etwas Anderes, Besseres her. Die Umstellung meiner Bewegungsgewohnheiten schien mir beim erfolgreichen Abnehmen der einzig wahre Weg zu sein. Warum also nicht mit Yoga abnehmen?

Gelesen hab ich über das Yoga und seine Auswirkungen auf den Körper schon jede Menge. Mit Yoga abnehmen ist also eine weit verbreitete Methode, zur Reduzierung des eigenen Körpergewichts. Einleuchtend ist es schon, denn nur eine halbe Stunde täglichen Trainierens der Yogaübungen regt den Stoffwechsel stark an.

Dies hat zur Folge, dass der Körper seine in der Vergangenheit angesammelten Fettreserven angreift. Die Fettverbrennung setzt somit ein. Durch regelmäßiges Durchführen der Übungen konnte ich mein Körpergewicht um acht Kilogramm reduzieren. Ich nahm mir, und mache das auch noch heute, täglich eine halbe Stunde Zeit für meine Yogaübungen. Dabei komme ich bisweilen tatsächlich stark ins Schwitzen, was ein Zeichen dafür ist, dass die Yogaübungen meinen Körper und dessen gesamte Muskulatur stark in Anspruch nehmen und fordern.

Als Vorteil gegen über anderen Abnehmmethoden sehe ich bei der Durchführung der Yogaübungen, dass ich diese zu Hause in meiner gewohnten Umgebung in einer entspannten Atmosphäre durchführen kann. Unabhängig vom Wetter und der Tageszeit lässt sich immer eine kleine Yogaeinheit einschieben. So konnte ich sehr gut mit Yoga abnehmen. Diesen Effekt hatte ich zu Beginn meiner Übungseinheiten nicht in diesem Maße erwartet.

Wer sich also die Frage stellt, ob er mit Yoga abnehmen könne, dem kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, ja. Ja, man kann auf jeden Fall mit Yoga abnehmen. Wenn die Übungseinheiten regelmäßig durchgeführt werden, bleibt der Stoffwechsel immer auf einem hohen Niveau und die Fettverbrennung leistet fleißig ihren Dienst.

Kann man mit Yoga fit werden?

Rock Your Yoga Live Streams und VideosNachdem ich auf die Frage, ob man mit Yoga abnehmen kann, einige Fakten und Sichtweisen im vorangegangenen Abschnitt anführte, werde ich nun das körperliche Wohlbefinden etwas näher beleuchten, dass sich durch ausüben von Yogabewegungsabläufen einstellt. Oft fragen mich Freunde und Bekannte: “Kann man mit Yoga fit werden?”.

Ihnen ist aufgefallen, dass sich mein Gangbild verändert hat. Natürlich fällt auch positiv meine gesamte frische Ausstrahlung und Wirkung auf mein Umfeld auf. War ich doch mit meinen über einhundert Kilo Körpergewicht eher der behäbige, positiv ausgedrückt gemütliche, Typ. Das ist nun seit einiger Zeit komplett anders geworden. Besonders ist die Verbesserung meiner körperlichen Beweglichkeit bei den ganz alltäglichen Bewegungsabläufen zu merken.

Hier hab ich ja den direkten Vergleich zu vorher. So fällt es mir jetzt um ein Vielfaches leichter, die Schnürsenkel meiner Schuhe zu binden. Hierfür gibt es eine ganz einfache Erklärung. Durch das Wegschmelzen oder besser ausgedrückt die Verringerung meines Körperfettanteils, haben die Gelenke meines Knochenbaus wieder mehr Platz, um sich zu bewegen. Ehrlich gesagt ist das ein wirklich wunderbares Gefühl.

Aber nicht nur der weniger gewordene Fettanteil in meinem Körper steigert die Beweglichkeit. Einen größeren Anteil bei der Steigerung meiner Fitness durch die Durchführungen der Yogaübungen hat die Kräftigung meiner gesamten Muskulatur. Ich bin wieder kräftiger und schneller geworden. So einfach kann ich das ausdrücken. Aber dieser einfache Satz bringt die Situation auf den Punkt.

Beweglichkeit und Kraft sind eine wunderbare Kombination, wenn es um die Steigerung des körperlichen Wohlbefindens geht. Als Schlüssel für diese Steigerung der allgemeinen Körperspannung kann die Kräftigung der Tiefenmuskulatur gesehen werden. Denn die inneren, kleinen Muskeln sind es, die den menschlichen Körper die innere Spannkraft geben und einen aufrechten Gang erst ermöglichen. Diese inneren Muskeln zu trainieren, ist Ziel von sehr vielen Yogabewegungsempfehlungen.

Beim Yoga geht es nicht darum, ein starkes, dickes nach außen sichtbares Muskelkorsett aufzubauen und zu entwickeln. Vielmehr liegt das eigentliche Ziel der Übungen in der Kräftigung der inneren Muskeln. Wenn nämlich die inneren Muskeln ihren Dienst zwischen Knochen, Gelenken, Sehnen schmerzfrei und elastisch verrichten, kann sich der gesamte menschliche Bewegungsapparat so bewegen, dass er schmerzfrei bleibt.

Es ist seit langem kein Geheimnis mehr, dass Bewegung im richtigen Maße angewandt die körperliche Fitness erhält oder auch steigert. So zählt auch der Yogasport zu den gern ergriffenen Maßnahmen in dieser Sache. Das kann ganz sicher festgestellt werden. Mit Yoga fit werden ist also kein Mysterium. Längst hat die einst fernöstliche Art der Bewegung Einzug in unsere heimischen Trainingsräume gehalten.

Ob tatsächlich zu Hause alleine auf einer ausgerollten Yogamatte oder in einer Trainingsgruppe bestehend aus gleichgesinnten Yogafreunden im Fitnessstudio ist Vieles möglich bei der Ausübung des Yogasports. Diese Vielfalt, die sich durch die flexible Umsetzung der Übungen ergibt, macht den Reiz des Yogasports aus. Jeder kann seine Fitness an dem Ort steigern, der für ihn am geeignetsten ist.

Lars Lieblingsvideo

Wir haben Lars gefragt, welches sein Lieblingsvideo ist, und er hat sich für die Abendroutine entschieden. Dieses kurze Video ist der optimale Ausklang nach einem anstrengenden Tag: Yoga Abendroutine

Schließe den Tag mit 24 Minuten nur für dich ab. Erlaube Körper und Geist mit dieser Yoga Abendroutine zur Ruhe zu kommen.

Kann man mit Yoga am Bauch abnehmen?

Nach Lars Erfahrungsbericht möchten wir auch noch ein paar spezielle Fragen klären, die oftmals gestellt werden. Kann man mit Yoga am Bauch abnehmen?

Neben der Steigerung der Fitness ist für viele Yogafreunde das Abnehmen mit Yoga auch ein großer Motivationspunkt, die Yogaübungen stets regelmäßig durchzuführen. Nun, ob mit Yoga abgenommen werden kann, kommt auf den Einzelfall an. Wenn jemand mit einem niedrigen Body Maß Index regelmäßig Yogaübungen durchführt, wird diese Person nicht viel Gewicht verlieren.

Es kann sogar sein, dass durch die Steigerung der Muskelmasse, die sich aufgrund des regelmäßigen Trainings entwickelt, mit einer leichten Zunahme des Körpergewichts zu rechnen ist. Anders sieht es aus, wenn Menschen beginnen, den Yogasport auszuüben, die einen etwas höheren, als den durchschnittlichen Körperfettanteil haben.

Aufgrund kontinuierlich und gezielt durchgeführte Yogaübungen, stabilisiert sich die Muskulatur und nimmt in ihrem Massenwachstum zu. Dieses Muskelwachstum hat einen gesteigerten Energiebedarf des Körpers zu Folge. Nun ist es naheliegend, dass sich der Körper diese Energie zunächst aus seinen Reserven holt. Diese Reserven sind die vielen kleinen im Körper verteilten Fetteinlagerungen. Hier sind die Fetteinlagerungen zwischen den inneren Organen genauso zu betrachten wie das ach so lästige Fett an Armen, Beinen, Po, Hals und Gesicht.

Ach ja, und das allseits so unbeliebte äußere Bauchfett ist ja auch noch zu nennen. Da hinlänglich bekannt ist, dass ein zu hoher Körperfettanteil ungesund ist und sogar die Lebenserwartung verringert, gilt es das Fett in unserem Körper auf einem gesunden Niveau von 18 bis 23 Prozent der gesamten Körpermasse zu halten. Das Bauchfett spielt hier eine besondere Rolle.

Denn: insbesondere das äußere Bauchfett zeichnet für eine entstehende Diabetes und weitere Stoffwechselstörungen sowie -Krankheiten verantwortlich. Auch das ist kein Geheimnis mehr und längst wissenschaftlich belegt. Also haben viele Menschen ein großes Interesse daran, ihr Bauchfett zu reduzieren.

Yoga ist eine auf den gesamten menschlichen Körper wirkende Sportart. Oder treffender formuliert hat Yoga das Ziel, Körper und Geist in eine ausgewogene Balance zu bringen und beide zu kräftigen und ihre Stärke zu erhalten. Ganzheitlichkeit und Achtsamkeit sind hier die Leitgedanken. Atemübungen, meditative Elemente sind neben den mithin recht anspruchsvollen körperlichen Übungen Bestandteile des gesamten Themenfelds des Yoga.

Wer somit durch regelmäßige Yogaanwendungen konkret am Bauch abnehmen möchte, wird diesen Effekt sicher an sich feststellen können. Aber immer wird diese Veränderung der körperlichen Struktur auch auf andere Bereiche des Körpers wirken. Explizit und nur wird niemand ausschließlich am Bauch sein Körperfett reduzieren und somit nur am Bauch mit Yoga abnehmen. Dies widerspräche dann ja dem ganzheitlichen Ansatz des Yoga. Wer jedoch seinen gesamten Körper kräftigen und beweglicher gestalten und dies mittels Yoga erreichen möchte, der wird auch entsprechend am Bauch mit Yoga abnehmen. Wohlgemerkt: auch.

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Wann sieht man Erfolge durch Yoga?

Mit Yoga fit werden bezieht sich ja nicht nur auf den sich verbessernden körperlichen Zustand. Fit sein im Geist, in der Seele, nimmt einen großen Teil des Yogaphilosophie ein. Denn in einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist. Bekannt ist, dass sich körperliche Betätigungen, insbesondere sportliche Betätigungen, positiv auf die psychische Verfassung eines Menschen auswirken. So kommt es zur vermehrten Produktion und Ausschüttung von körpereigenen Glückshormonen.

Also macht die Bewegung nach den Yogagrundsätzen allein schon glücklich. Diesen Erfolg kann jeder, die Yogaübungen ausführt sofort und in Echtzeit selbst an sich erleben. Da einige Übungen sehr anspruchsvoll sind und einen relativ stark gelenkigen Körper voraussetzen, sollte jeder Yogaanfänger mit einfachen Übungen beginnen. Ein ärztliches Gespräch vor Beginn der Ausübung des Yogasports kann sicher auch nicht schaden und ist insbesondere bei den Menschen zu empfehlen, die sonst keinen Sport treiben und sich in ihrer Vergangenheit relativ wenig bewegten.

Wenn es hier grünes Licht gegeben hat, kann es losgehen. Ob man sich nun einer Übungsgruppe anschließt oder alleine in den eigenen vier Wänden mit seinen ersten Yogaübungen beginnt, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass entsprechend der eigenen körperlichen Voraussetzungen in den Sport und den jeweiligen Schweregrad der Übungen eingestiegen wird. Yoga ist keine Sprintdisziplin. Viel mehr kann Yoga mit einer lebenslangen Freundschaft oder Leidenschaft verglichen werden.

Wer schnelle Erfolge innerhalb der ersten Wochen in Bezug auf seine körperliche Veränderung erwartet, wird enttäuscht werden. Ein zeitliches Fenster für erste Erfolge ist ohnehin sehr schwer zu beschreiben. Hängt es doch viel von der individuellen Zielstellung des Yogabetreibenden ab. Ab welchem Grad der körperlichen Veränderung sieht er für sich selbst einen ersten Erfolg. Vor allem, welche Parameter des Erfolgs setzt er für sich fest? Weiter sind Intensität der Yogaausübung und der körperliche Zustand bei Trainingsbeginn wichtige Faktoren, die den eigenen individuellen Erfolgsanspruch beeinflussen.

So gibt es Menschen, denen sieht man selbst nach vielen Jahren des ausgeübten Yogasports nicht an, dass sie diesen betreiben. Anderen Menschen wiederum steht es förmlich ins Gesicht geschrieben, dass sie schon seit einigen Jahren Yoga betreiben und ein stabiles, ausgewogenes Seelenleben haben. Yoga beeindruckt durch seine Vielseitigkeit. So kann (fast) jeder diesen Sport ausüben. Einfache Atemübungen steigern sich in meditative Phasen, die von individueller Achtsamkeit und dem Empfinden des Augenblicks im Hier und Jetzt, gekennzeichnet sind.

Hinzu kommen die physischen Aktivitäten, die der Yogafreund ausführt. Der bereits weiter oben angeführten Tiefenmuskulatur wird bei allen Bewegungsabläufen ein besonderes Augenmerk geschenkt. Immer in Verbindung mit der richtigen Atemtechnik lassen sich so verspannte und verhärtete Muskelgruppen in kurzer Zeit wieder lockern und elastisch machen. Schmerzen im Bewegungsapparat erfahren Linderung oder verschwinden komplett durch die gezielte Durchführung bestimmter Yogaübungen.

Erfolge dieser Art, und zweifelsohne kann eine Befreiung von Schmerzen als Erfolg gewertet werden, stellen sich bereits nach drei bis vier Yogasitzungen mit einer Dauer von zwanzig bis dreißig Minuten ein. Eine tägliche Durchführung ist sicher sinnvoll. Wenn es gut tut, kann auch eine solche Übungsreihenfolge zweimal am Tag durchgeführt werden.

Entscheidend ist der individuelle Erfolg und die Verträglichkeit. Erfolge, die durch ein verbessertes Gangbild oder eine aufrechtere Körperhaltung gekennzeichnet sind, lassen sich bei täglicher Durchführung von Yogaübungen etwa nach drei bis vier Wochen äußerlich feststellen. Der innere Erfolg stellt sich entschieden früher ein.

Um abschließend aber noch einmal in aller Entschlossenheit das Thema meines Berichts zu beantworten: Kann man mit Yoga abnehmen? Ja.

 

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