Yoga für Anfänger (inkl. die 8 besten Videos für Yoga Anfänger)

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Keine Frage: In den letzten Jahren hat sich die Welt rasant verändert. Neben all den negativen Folgen der Pandemie, gab es aber auch positive Entwicklungen. So haben die Menschen wieder mehr Zeit gehabt, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dies führte auch dazu, dass Heimsport – und damit auch Yoga – einen wahnsinnigen Boom erlebte.

Nun könnte man denken, dass dieser Boom abflacht; wir haben aber eher das Gefühl, dass das Interesse an Yoga sogar weiter zunimmt! Aus diesem Grund möchte ich dir hier einen kleinen Leitfaden zum Thema “Yoga für Anfänger” erstellen. Wenn auch du frisch mit Yoga anfangen möchtest, wird dir dieser Guide hoffentlich eine Hilfe sein und einige offene Fragen klären.

Viel Spaß beim Lesen!

Top-List: Die 8 besten Videos für Yoga Anfänger

  • Vinyasa Anfänger Flow | 60 Minuten Vinyasa Yoga für Einsteiger
  • Wechselatmung | 14 Minuten reine Atemübungen im Sitzen
  • Faszien Yoga | 33 Minuten Übungen gegen verklebte Faszien
  • Balance Flow | 17 Minuten komplett im Stehen vor malerisches Winterkulisse
  • Ashtanga Basic | 53 Minuten Einblick in die Grundlagen des Ashtanga Yoga
  • Lunch Break | 23 Minuten als entspannende Pause gerne am Schreib- oder Esstisch
  • Hüftöffner | 33 Minuten für die Hüftbeuger, die bei sitzender Tätigkeit oftmals Probleme bereiten
  • After Work Yoga | 33 Minuten Entspannung und Dehnung nach dem Arbeitstag

Was ist eigentlich Yoga?

Eines vorab: Ich stehe Yoga natürlich sehr positiv gegenüber. Dennoch betrachten wir einige Entwicklungen als kritisch und möchten Yoga nicht als Trend-Sport ansehen. Um die Frage „Was ist Yoga“ zu beantworten, müsste man sehr weit ausholen und könnte Bücher füllen. Diesen Anspruch will ich keineswegs haben. Vielmehr möchte ich einen kleinen Einstieg in die Welt des Yoga für Anfänger und einen Übergang zu Yoga als moderne Sportart bieten.

Die Wurzeln des Yoga

Yoga ist ursprünglich eine philosophische Lehre aus Indien und stellt eine von sechs Schulen dar. Im Hinduismus mit seinen zahlreichen Gottheiten stellt die Wiedergeburt ein zentrales Thema dar. Der Mensch versucht, sein Leben so zu führen, dass er den Kreislauf der Wiedergeburt verlassen kann und damit zur endlichen Ruhe findet. Dieses Ziel kann auf verschiedene Arten erreicht werden – das regelmäßige Yoga Training samt Yoga Meditation ist eine Option. So verwundert es nicht, dass die Ursprünge bereits auf das 7. Jahrhundert vor Christus zurückzuführen sind.

Yoga im Westen

Vor allem im 20. Jahrhundert wurde Yoga auch in westlichen Ländern immer beliebter und von Menschen diverser Religionen genutzt. Mit der Zeit wurden auch Vorzüge außerhalb der Religion erkannt und Yoga wurde zunehmend von seinen Ursprüngen abgelöst. Es dauerte nicht lange, bis Fitnessstudios erste Yoga-Kurse anboten. Hierbei handelte es sich in der Regel um eine spezielle Yoga-Richtung, nämlich das körperbetonte Hatha Yoga. Andere Yoga-Richtungen konzentrieren sich beispielsweise auf Atemübungen oder Haltepositionen. Yoga als Sportart in Fitnessstudios hat nur noch wenig mit den religiösen Ursprüngen zu tun.

Falls du mit Yoga anfangen möchtest, aber noch überhaupt keine Vorstellung davon hast, wie Yoga aussieht, habe ich hier einen kleinen Trailer für dich, der dir einen Einblick verschafft. Yoga ist unglaublich abwechslungsreich und kann Bewegung, Haltung und Atmung kombinieren. Je nach Einheit wird es entweder ruhig oder auch anstrengend.

Der Yoga-Einbruch

Yoga erfreute sich großer Begeisterung und bot vielen Menschen eine alternative zum üblichen Sportprogramm. Ohne Zweifel ist es anstrengend, die Positionen zu halten und halbwegs flüssige Übergänge zu schaffen. Regelmäßige Yoga-Sportler können von diversen Effekten profitieren und nicht zuletzt auch die Beweglichkeit steigern.

Um Yoga einer immer größeren Masse an Hobby-Sportlern zugänglich zu machen, wurden leider die Ansprüche gesenkt. Die Programme wurden stark vereinfacht und die Trainer waren immer schlechter ausgebildet. So kam es, dass die Yoga-Kurse kaum mehr ernst genommen werden konnten.

Es wurde immer schwerer, gute Yoga-Kurse zu finden – erst recht gute Yoga für Anfänger Kurse. Die besten Chancen bestanden noch in speziellen Yoga-Schulen.

Der Neustart

In den vergangenen Jahren erlebt Yoga glücklicherweise eine (Achtung Wortspiel!) Wiedergeburt. Es wird wieder stark zunehmend angefragt und profitiert auch von diversen guten Video-Tutorials. Auch die Qualität der Kurse in Fitnessstudios nimmt teilweise wieder leicht zu. Es entstehen zudem neue Richtungen, wobei nicht alle immer sinnvoll sind. Auf jeden Fall wird es wieder leicht, mit Yoga anzufangen.

Yoga für Anfänger: Alle Mehrwerte

Yoga ist als Sportart ein etabliertes Kurskonzept und aus kaum einem Fitnessstudio wegzudenken. Auch spezielle Yoga-Studios lassen sich in allen größeren Städten finden.

Im Vergleich mit anderen Konzepten, etwa BBP oder Zumba, fällt auf, dass Yoga ein besonderes Ansehen genießt: In der Regel wird Yoga als sehr gesund erachtet. Dieser Abschnitt soll nun beantworten, wie gesund Yoga wirklich ist.

Welche Faktoren machen Yoga überhaupt gesund oder vielleicht sogar ungesund?

Die Kernelemente des Yoga

Du hast schon gelernt, wo der Ursprung des Yoga liegt und wie sich Yoga als Sportart in westlichen Ländern kennzeichnen lässt. Eine kurze Zusammenfassung: Ursprünglich als Teil östlicher Religionen konnte sich ein Teil des umfassenden Yoga als Sport im Westen durchsetzen. Wir praktizieren Yoga vor allem als Kombination von Halteübungen und fließenden Bewegungen.

Auch die Atmung (Pranayama) wird gerne hinzugenommen, wobei dies bei weitem nicht alle Aspekte des Yoga abdeckt. In einem Yoga-Kurs werden also Bewegungen ausgeführt, die eventuell in Haltepositionen münden.

Auswirkungen von Yoga auf die Gesundheit

Es sollte klar sein, dass jede Art der kontrollierten Bewegung positive Effekte für den menschlichen Körper verspricht. Ein wesentlicher Unterschied von Yoga im Vergleich zu anderen Sportarten ist aber die bewusste Nutzung des vollen Bewegungsumfangs. Bewegungen sowie Haltungen führen in vielen Fällen zu starken Dehnungen der Muskulatur. Nicht selten kann eine Haltung von Anfängern noch nicht eingenommen werden, weil die Beweglichkeit fehlt. Dieser Fokus herrscht in anderen Kursen nur selten.

Auch zu betonen ist der Fokus auf fließende Bewegungen. Hektische und ruckartige Bewegungen finden im Yoga nicht statt. Es erschließt sich hier bereits intuitiv, dass fließende und kontrollierte Bewegungen für die Gesundheit förderlicher sind als erzwungene. Weiter unten werden wir übrigens noch genauer auf die Frage eingehen: Was macht Yoga mit dem Körper?

Nicht zuletzt soll auch der Atmung die entsprechende Bedeutung zugemessen werden. Das tiefe und lange Atmen füllt unsere Lungen maximal mit Sauerstoff. Unsere alltägliche Atmung ist oftmals kurz und flach; unsere Lungen nehmen nicht annähernd so viel Sauerstoff auf wie es möglich wäre. Auch hier zeigt bereits die Erfahrung, wie beruhigend und wohltuend eine bewusste Atmung sein kann.

Was bringen 10 Minuten Yoga am Tag?

Bereits 10 Minuten Yoga zuhause pro Tag sind sehr wertvoll für deinen Körper und deinen Geist. Es sind vor allem solche kleine Routinen, die dauerhafte Veränderungen hervorrufen können. Viele Menschen beginnen den Tag beispielsweise mit 10 Minuten Meditation am Morgen oder schließen den Tag mit einer kurzen Yoga Abendroutine ab.
Auch nicht zu vernachlässigen: Yoga gegen Burnout. Du wirst erstaunt sein, was bereits 10 Minuten täglich bewirken. Sehr ans Herz legen möchten wir Yoga allen Menschen, die viel Sitzen. Dem Thema Yoga für sitzende Berufe haben wir sogar ein eigenes E-Book gewidmet.

Zwischenfazit

Die positiven Auswirkungen von Yoga auf die Gesundheit lassen sich vor allem auf drei Faktoren zurückführen: Dehnung, Bewegungsfluss und Atmung. Wir beobachten jedes mal aufs Neue, dass sich unsere Kunden nach einem Yoga Live Kurs viel entspannter und allgemein besser fühlen als zuvor.

Der enorme Effekt von Yoga auf die Entspannung ist absolut nicht zu vernachlässigen. Wer es schafft, die positiven Effekte von Yoga auch auf den Alltag zu übertragen und beispielsweise eine tiefere Atmung praktiziert, profitiert sogar noch mehr von Yoga.

Yoga ist gesund; hier besteht kein Zweifel. Dies wirst du schnell merken, wenn du mit Yoga anfangen willst.

Richtig Yoga lernen – worauf solltest du achten?

Yoga ist eine tolle Sportart, die Beweglichkeit, Koordination, Stabilität und auch Kraft fördert. Zudem hat Yoga eine positive Wirkung auf den Geist. Nichtsdestotrotz kann Yoga Anfänger aber auch schnell überfordern.

Übrigens: Die besten Asanas für Einsteiger habe ich hier für dich zusammengestellt: Yoga Übungen für Anfänger.

Ein schneller Test:

Es ist kein Geheimnis, dass die moderne Lebensweise dazu führt, dass viele Menschen an Beweglichkeit einbüßen. Bereits grundlegende Bewegungen – etwa die tiefe Kniebeuge – sind oftmals nicht mehr möglich. Kommst du bei der Kniebeuge noch so weit herunter, dass deine Oberschenkel waagerecht sind ohne die Fersen vom Boden abzuheben? Falls nicht, solltest du vielleicht mit Yoga anfangen.

Den richtigen Yogakurs finden

Es gibt mittlerweile unzählige Varianten des Yoga, die als Trend angeboten werden, aber nur selten von Dauer sind. Hot Yoga, Aerial Yoga oder Yogilates (als Mischung von Yoga und Pilates) sind nur Beispiele von Yoga Varianten, die vielleicht in fünf Jahren keiner mehr kennt. Dies soll nicht bedeuten, dass diese Varianten nicht anstrengend sind oder positive Effekte auf den Körper haben können.

Aerial Yoga bringt sicherlich gerade für die Rückenmuskulatur (Yoga ist für den Rücken aber generell auch eine hervorragende Wahl) zusätzliche Möglichkeiten, die am Boden nicht umsetzbar sind. Aber am Anfang sollten stets die Grundlagen stehen, bevor man sich ausgefallenere Varianten wagt.

Im Klartext: Aerial Yoga ist sicherlich nicht der optimale Einstieg für absolute Yoga Anfänger. Yoga für Einsteiger sollte sich auf die Basics der Körperbeherrschung und Mobilität konzentrieren. Fortgeschrittene können diese Richtung aber durchaus testen.

Hast du Lust direkt loszulegen?

Mit Rock Your Yoga biete ich verschiedene Kurse für unterschiedliche Level an. Du kannst die Kurse bequem hier buchen und jederzeit ausführen. Lass` es uns einmal anhand des Yoga für Anfänger Kurses durchspielen:

Schritt 1: Auswahl des Kurses

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Die Auswahl meiner Kurse wächst stetig und ich sorge regelmäßig für Nachschub. Der “Yoga für Einsteiger/Wiedereinsteiger” Kurs ist perfekt für dich, wenn du noch keine Yoga-Erfahrung hast oder diese bereits einige Zeit zurück liegt. Den Kurs habe ich bereits als Live Stream gegeben und bin dort auf die üblichen Fragen/Probleme/Verbesserungen der Teilnehmer eingegangen.

Schritt 2: Beschreibung & Inhalt

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Auf der Kursseite findest du eine Beschreibung des Kurses, häufige Fragen und natürlich auch die Inhalte. Der Anfänger Yoga Kurs besteht aus insgesamt 8 Stunden Videomaterial. Es handelt sich um Aufzeichnungen von 8 Einheiten, die ich per Live Stream gegeben habe. Zusätzlich bekommst du mein E-Book “Dein Einstieg ins Vinyasa/Ashtanga Yoga”, das dir auf deiner Reise eine große Hilfe sein wird.

Schritt 3: Registrierung & Kauf

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Mit wenigen Daten kannst du dich registrieren und die Buchung des Kurses dann bequem abschließen.

Als Zahlungsmöglichkeiten stehen dir aktuell die klassisches Banküberweisung und natürlich PayPal zu Auswahl. Bei der Banküberweisung musst du warten, bis ich den Zahlungseingang bestätigen konnte. Bei PayPal kannst du direkt loslegen.

Schritt 4: Praktizieren

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Der von dir gebuchte Kurs steht dir in deinem Benutzer Account jederzeit zur Verfügung. Du hast hier auch einen Überblick über andere Kurse, die du gebucht hast, und siehst deine Fortschritte. Alles an einem Platz; immer verfügbar!

Woran erkennt man einen guten Yoga Einsteigerkurs?

Dass der Kurs den Namen „Yoga für Einsteiger“ trägt, muss nichts über seine Qualität als Kurs für unerfahrene Yoga-Sportler aussagen. Vielmehr erkennt man einen guten Kurs an der Übungsauswahl und der Zeitgestaltung. So kann die kleine Kobra durchaus ein Element für Einsteiger sein. Wer die kleine Kobra sicher beherrscht, kann sich auch gerne an der großen Variante versuchen.

Falsch wäre es aber ohne Zweifel, in einem Einsteiger-Kurs die Kobra mit völlig gestreckten Armen zu fordern. Rückenbeschwerden sind hier fast vorprogrammiert. Auch bezüglich der Zeit und damit der Anzahl der Elemente sollte ein Kurs „Yoga für Anfänger“ zurückhaltend umgehen. Einsteiger sollten genügend Zeit haben, um die einzelnen Elemente sicher umzusetzen. Als Teilnehmer sollte man sich auf keinen Fall gehetzt und unsicher fühlen.

Kann man sich Yoga selbst beibringen?

Manche Leute können sich viele Dinge selbst beibringen. Allerdings brauchen auch diese Menschen oftmals zumindest ein Buch, ein Video Tutorial oder ein Vorbild, von dem sie abschauen können. Es spricht auch grundsätzlich nichts dagegen, Yoga für sich alleine zu praktizieren. Es ist aber auf jeden Fall sinnvoll, wenn man zumindest gelegentlich einen erfahrenen Yogi hinzuzieht, der einen Blick auf die Technik wirft.

Wenn du Lust hast, dich jetzt einfach direkt in deine erste Yoga Session zu stürzen, dann empfehle ich dir das After Work Yoga Video. Es dauert etwa eine halbe Stunde und du brauchst nichts weiter als ein dickes Kissen. Gönne dir nach der Arbeit die wohlverdiente Me-Time und komme mit dieser Yoga-Einheit zur Ruhe. Wir kümmern uns vor allem um die Regionen, die bei sitzender Tätigkeit vernachlässigt werden.

Wie oft Yoga als Anfänger?

Vielleicht fragst du dich: Wie oft sollte man in der Woche Yoga machen? Hier gibt es zwar keine richtige Antwort, aber ich empfehle dir zwei oder drei kurze Einheiten pro Woche. Es reichen auch bereits 20 Minuten, etwa mit einem kurzen Video oder auch Atemübungen. Mit der Zeit wirst du von alleine mehr machen wollen.

Was brauche ich um Yoga zu machen?

Eigentlich brauchst du für Anfänger Yoga absolut nichts. Allerdings macht es eine Yoga-Matte schon deutlich bequemer als auf dem nackten Boden zu praktizieren. Wenn du Yoga Anfänger bist, könnten Yoga Blöcke oder eine Yoga Gurt bei manchen Yoga-Übungen (Asanas) hilfreich sein. Diese kannst du aber auch durch dicke Bücher oder einen normalen Gürtel ersetzen. Die beste Yogamatte ersetzt nicht die konsequente Praxis.

Ein Überblick über die wichtigsten Yoga-Arten

Es gibt viele verschiedene Arten von Yoga, jede mit ihren eigenen einzigartigen Vorteilen. Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten Yoga-Arten, damit du die perfekte Praxis für dich finden kannst:

  • Hatha Yoga
    Hatha ist eine sanfte Form des Yoga, die sich perfekt für Anfänger eignet. Es konzentriert sich auf langsame, kontrollierte Bewegungen und tiefe Atmung.
  • Vinyasa Yoga
    Vinyasa ist eine dynamischere Form des Yogas und eine gute Wahl für alle, die ein Workout suchen. Beim Vinyasa Yoga fließt der Körper durch eine Reihe von Posen, die oft mit Musik unterlegt sind.
  • Iyengar Yoga
    Bei dieser Art von Yoga liegt der Schwerpunkt auf Ausrichtung und Präzision. Es ist perfekt für alle, die ihr Gleichgewicht und ihre Flexibilität verbessern wollen.
  • Bikram Yoga
    Bikram wird auch als “heißes Yoga” bezeichnet und in einem Raum praktiziert, der auf etwa 40 Grad aufgeheizt ist. Es ist eine gute Wahl für alle, die ihren Körper entgiften und ihren Kreislauf verbessern wollen.
  • Ashtanga Yoga
    Ashtanga ist eine anstrengendere Form des Yogas und wird nicht für Anfänger empfohlen. Es besteht aus einer Reihe schneller Bewegungen und ist darauf ausgelegt, Kraft und Ausdauer aufzubauen.
  • Kundalini Yoga
    Kundalini ist eine Art von Yoga, die sich auf die Erweckung der Energiezentren des Körpers konzentriert. Es ist eine spirituelle Praxis, die sowohl herausfordernd als auch transformierend sein kann.
  • Yin Yoga
    Yin ist eine langsame und passive Form des Yogas, die sich auf die Dehnung des Bindegewebes im Körper konzentriert. Es ist eine großartige Methode, um Spannungen und Stress abzubauen.
  • Restorative Yoga
    Restorative Yoga ist eine entspannende und verjüngende Praxis, die perfekt für alle ist, die Stress abbauen wollen. Es beinhaltet eine Reihe von sanften, unterstützten Posen, die es Körper und Geist erlauben, sich zu entspannen.

Abnehmen durch Yoga Üben – geht das?

Das Fazit schon einmal vorab: Ja! Yoga ist eine tolle Sportart. Dies ist auch der Grund, weshalb ich mich für Yoga entschieden haben. Yoga ist unglaublich effektiv und schafft ein tolles Ganzkörpertraining in allen Facetten. Da natürlich viele meiner Kunden gerne abnehmen möchten, werde ich oft gefragt, ob Yoga zum Abnehmen sinnvoll sein kann. Manche fragen sogar, ob Yoga mit Übergewicht überhaupt geht. Doch Schritt für Schritt.

Yoga kann dir beim Abnehmen helfen, aber die Ernährung muss natürlich auch stimmen!

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Yoga kann dir beim Abnehmen helfen, aber die Ernährung muss natürlich auch stimmen!

Wie funktioniert abnehmen?

Abnehmen ist in erster Linie eine Frage der Ernährung. Es dreht sich um Kalorien, Makronährstoffe sowie Timing. Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie ohne eine angepasste Ernährung und alleine durch Sport abnehmen. Obwohl dies vor allem bei bisher unsportlichen Menschen funktionieren kann, wird man früher oder später an einen Punkt kommen, an dem es nicht mehr weiter geht.

Ein regelmäßiges und hartes Training wird keine Fortschritte bringen, wenn die Ernährung unter dem Strich eine Katastrophe ist. Dies sind Fakten und alle speziellen Programme, die anderes versprechen, lügen. Hier gibt es keine Diskussion.

Wie hilft nun Yoga beim Abnehmen?

Wenn die Ernährung der entscheidende Faktor beim Abnehmen ist, wie kann dann Yoga eine Hilfe sein? Wie oben beschrieben, ist die Kalorienbilanz ein wichtiger Aspekt, der über den Fettabbau entscheidet. Und Yoga verbraucht ohne Zweifel Kalorien. Wir reden hier natürlich nicht von rein meditativem Yoga. Yoga ist sehr variantenreich; es existieren viele verschiedene Yoga-Wege, die nicht allesamt als Sport geeignet sind.

Bei “Rock Your Yoga” praktiziere ich unterschiedliche Yoga Stile, der Fokus liegt aber eindeutig auf den dynamischeren Yoga Stilen wie etwa Vinyasa Yoga. Es werden fließende Bewegungsabläufe sowie Halteübungen ausgeführt. Obwohl man natürlich nicht so extrem schwitzt, wie nach einem HIIT-Training, kommen die Teilnehmer nach einer Yoga-Stunde auf Temperatur.

Abnehmen durch Yoga – was kann man erwarten?

Stellen wir uns eine durchschnittliche Frau mit einem Tagesbedarf von 2.100 kcal vor. In einer Yoga-Stunde bei uns verbraucht sie ca. 150 kcal. Sie kann also 150 kcal mehr essen oder das Kaloriendefizit bei gleicher Ernährung um 150 kcal erweitern. Im ersten Fall profitiert sie von einem Vorteil für den Kopf (mehr Essen), im zweiten Fall erhöht sie den Effekt ihrer Diät.

Gleichzeitig ist Yoga sehr intensiv für die Rumpfmuskulatur, aber auch Arme, Schulter, Beine oder Gesäß werden beansprucht. Nur durch eine Belastung der Muskulatur stellt man in einer Diät sicher, dass die Muskeln nicht abgebaut werden und am Ende alles hängt.

Ja, Abnehmen mit Yoga funktioniert, auch bereits bei Yoga für Anfänger. Aber die Ernährung darf in keinem Fall vernachlässigt werden.

Ist Yoga gut für die Figur?

Grundsätzlich ist jede Form der Bewegung gut für die Figur. Auch Yoga kann dir dabei helfen, einen gesunden und attraktiven Körper zu erlangen. Der Körper, den du durch Yoga erhalten wirst, wird aber eher schlank und definiert sein. Du darfst keine großen Muskeln oder einen “booty” erwarten.

Das Tolle an Yoga ist zudem, dass du gleichzeitig viel für deinen Geist tust. Dies ist ein wertvoller Mehrwert, der gerade in der heutigen, stressigen Zeit nicht verachten ist.

Vorteile von Yoga für die Figur:

  • Du verbrennst Kalorien, was beim Abnehmen wichtig ist
  • Viele Haltungen sind so anstrengend, dass du – in einem geringen Maß – Muskeln aufbauen kannst
  • Du verbesserst deine Körperhaltung enorm, was sich optisch sehr bemerkbar macht

Nachteile von Yoga für die Figur:

  • Yoga kann nur mit einer entsprechenden Ernährung zu einer besseren Figur verhelfen
  • Ein professioneller Bodybuilder oder eine professionelle Bodybuilderin wirst du durch Yoga nicht.

Männer beim Yoga – Passt das zusammen?

Und ob! Ich möchte mich nun kurz der leider oftmals unterbesetzen Gruppe der männlichen Yogis widmen. Auf den ersten Blick scheint Yoga nichts für Männer zu sein, aber woran liegt dies?

Wird Yoga wirklich so unattraktiv für Männer dargestellt?

Wahrscheinlich lässt sich dies nicht eindeutig mit ja oder nein beantworten, aber ich kann nachvollziehen, warum es für Männer doch schwerer scheint, sich in eine Yoga Stunde zu wagen, als für Frauen.

Viele Yoga Studios strahlen ein sehr femininen Stil und Ausrichtung aus. Welcher Mann hat schon Lust sich zwischen Lavendel Duftstäbchen, Klangschalen und lila Wänden „zu öffnen“, als vermutlich einziger Mann im Raum? Natürlich übertreibe ich an dieser Stelle etwas, aber ich denke, du weißt, worauf ich hinaus will. Die Wirklichkeit sieht zum Glück anders aus.

Yoga für Männer

Inzwischen haben vieler meiner männlichen Kunden den Weg auf die Yoga Matte gefunden. Dies sah allerdings vor einigen Monaten noch ganz anders aus. Die meisten hatten ihre Zweifel und Skepsis, welche aber bereits nach der ersten Yoga Stunde nicht mehr vorhanden waren.

Im Gegenteil; die meisten waren sehr positiv überrascht und hatten eine ganz andere Vorstellung von dem, was sie von Yoga für Männer zu erwartet hätten. So kommt es, dass ich nun ein einen guten Anteil an Männern.

Ich gebe mein Bestes, meine Yoga Kurse sowohl für Frauen als auch für Männer attraktiv zu gestalten. Dies zeigt sich bereits in meinem allgemeinen Auftreten. Ich habe versucht, das Corporate Design so zu gestalten, dass sich jeder wohl fühlt, ohne mit der typischen Yoga Deko zu übertreiben. Ich denke, das ist mir gut gelungen.

Männer Yoga für Anfänger – die positiven Effekte

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Viele Männer haben erkannt, dass Yoga gut für sie ist.

Meine Yoga Kurse sind sehr gut „durchmischt“, was bedeutet: Ich wechsel zwischen entspannenden Dehn- und Stretch-Einheiten und dynamisch-fordernden Einheiten gut ab, sodass jeder auf seine Kosten kommt. Dabei hat sich gezeigt, dass die langsame Dehnsequenz bei den Männer genauso gut ankommt, wie bei den Frauen.

Dies verdeutlicht umso mehr, dass man sich nicht von Klischees oder den Äußerlichkeiten abschrecken oder beeinflussen lassen, sondern sich ganz offen auf etwas Neues einlassen sollte.

Yoga ist für jeden geeignet, egal ob Mann oder Frau, jung oder alt, krank oder gesund. Um speziell noch einmal auf die Männer zurückzukommen:

Welche Vorteile bringt Yoga nun für Sie?

Neu gewonnene Flexibilität, Entspannung, besserer Gleichgewichtssinn und ein neues Körpergefühl sind nur einige Punkte, die mit einer regelmäßigen Yoga Praxis einhergehen. Auch kann Yoga bei Depression und Stressbewältigung helfen. Und daran ist sicherlich nichts unmännlich, oder?

 

Yoga-Praxis – wie erkennt man einen guten Yogalehrer?

Nun soll der Trainer oder die Trainerin im Fokus stehen. Was macht also einen guten Yoga Trainer oder eine gute Yoga Trainerin aus? Woher weißt du, dass du beim Yoga Anfänger Kurs in guten Händen bist?

Das Fachwissen

Jeder Trainer, unabhängig von der Sportart, muss zwingend ausreichendes Fachwissen besitzen. Dies schließt Anatomie, Trainingslehre und viele weitere Punkte mit ein. Im Yoga liegt ein Fokus neben der Anatomie und Bewegungslehre auch in der Tradition des Yoga.

Obwohl wir Yoga hauptsächlich als Sport ansehen, sollte nicht vernachlässigt werden, dass er eine lange Tradition in Verbindung mit der Religion vorzuweisen hat. Zumindest Grundzüge dieses Wissens sollte ein Yoga Trainer kennen. Ohne Zweifel sollte die Yoga Trainerin aber auch verstehen, wie die Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke bei einer Haltung belastet werden und welche Auswirkungen sich daraus ergeben.

Die körperlichen Fähigkeiten

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Eine gute Yoga Stunde steht und fällt mit dem Trainer oder der Trainerin.

Obwohl das Fachwissen sicherlich der wichtigste Punkt ist, der den Leiter oder die Leiterin einer Yoga Stunde ausmacht, sollte die Person auch körperliche Fähigkeiten vorweisen können. Als Trainer muss man nicht absoluter Profi in der jeweiligen Sportart sein. Dies ist nur selten der Fall und nicht erforderlich. Aber ein gehobenes Niveau sollten die Fähigkeit doch besitzen.

Dies ist bereits dafür notwendig, um die Asanas demonstrieren zu können. Wenn keine Krankheiten oder Verletzungen als Argumente vorgebracht werden können, muss man sich fragen: Warum kann der Trainer selbst nicht, was er uns vermitteln möchte?

Die Ausstrahlung

Yoga soll nicht nur den Körper sondern auch den Geist schulen. Ruhe, Gelassenheit, Achtsamkeit und Fokus sind Begriffe, die in diesem Zusammenhang fallen können. Es ist wichtig, dass der Yoga Trainer diese Punkte bereits vorweist. Ein offensichtlich gestresster Trainer wird seinen Schülern kaum Gelassenheit vermitteln können.

 

Wichtige Tipps für Einsteiger

Wenn du bis hierhin durchgehalten hast, hast du bereits eine Menge über Anfänger Yoga erfahren. Hier kommen zum Abschluss noch ein paar Tipps, die dir sicherlich nützlich sein werden.

Wann ist es am besten Yoga zu machen?

Die perfekte Zeit für deine Yoga Praxis gibt es nicht. Viele Yogis praktizieren am frühen Morgen ihre Yoga Morgenroutine und starten auf diese Weise munter und frisch in den Tag. Andere Yogis freuen sich auf die entspannte Einheit am Abend als Abschluss Tages. Wiederrum andere Yogis praktizieren wann immer es ihnen passt. Du wirst deine Lieblings-Zeit mit Sicherheit herausfinden.

Kann man bei Yoga was falsch machen?

Absolut! Es gibt einige Punkte, auf die man bei den vielen Asanas achten sollte. Manche Punkte sind lediglich Feinheiten, um den besten Nutzen aus der Praxis zu ziehen. Andere Punkte können im schlimmsten Fall zu Verletzungen führen. Eine professionelle Anleitung ist daher sehr ratsam.

Für wen ist Yoga ungeeignet?

Grundsätzlich ist Yoga für jeden Menschen geeignet. Es gibt allerdings Kombinationen von Yoga-Stilen, die für manche Menschen problematisch sein können. Auch gibt es Haltungen, die für Schwangere oder Menschen mit Krankheiten/Verletzungen vermieden werden sollten. Obwohl das Alter keine grundsätzliche Aussage über den körperlichen Zustand macht, sind manche Yoga Stile für ältere Menschen weniger geeignet. Bei solchen Einschränkungen sollte zuvor eine Absprache mit dem Lehrer oder der Lehrerin erfolgen.

Was bringt tägliches Yoga?

Die tägliche Yoga Praxis bringt viele Vorteile mit sich. Du wirst:

  • beweglicher werden
  • etwas für deine Gesundheit tun (z.B. gesunder Rücken)
  • Beschwerden von langem Sitzen entgegenwirken
  • mit Stress besser umgehen
  • dich lebendiger und kraftvoller fühlen
  • durch Yoga besser schlafen
  • glücklicher sein

Yoga für Anfänger: Fazit

Yoga ist eine tolle Art, um mit wenig Aufwand etwas Gutes für den Körper, den Geist und die Seele zu unternehmen. Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten für Anfänger Yoga und die Auswahl fällt vielleicht schwer. Umso wichtiger ist es, dass du meine Tipps in diesem Artikel befolgst. So wirst du bestimmt schnell Gefallen der regelmäßigen Praxis finden und alle Mehrwert von Yoga genießen können.

Yoga FAQs

Warum sollte ich mit Yoga anfangen?

Yoga bringt sehr viele Vorteile für den Körper und Geist. Du wirst dich besser fühlen, gesünder werden und mit Stress besser umgehen können.

Wo macht man am besten Anfänger Yoga?

Es gibt viele Arten, wie man Anfänger Yoga machen kann. Viele Menschen haben in den letzten Jahren Online Yoga zu schätzen gelernt, weil es viele Vorteile mit sich bringt.

Wie viel sollte Yoga kosten?

Der Preis für Yoga kann sehr unterschiedlich sein. Allerdings sollte Yoga für alle Menschen zugänglich sein, weshalb ich für faire Preise einstehe.

Was ist der beste Yoga Stil?

Den besten Yoga Stil gibt es nicht und jeder Yoga Anfänger muss den optimalen Stil für sich selbst herausfinden. In Deutschland sehr beliebt sind unter anderem Vinyasa Yoga und Ashtanga Yoga.

Wie schnell kann man Yoga lernen?

Die ersten Fortschritte kommen sehr schnell und motivieren zu mehr Praxis. Yoga lernt man allerdings nie aus, es ist vielmehr eine lebenslange Aufgabe.

Was ist der Sonnengruß?

Der Sonnengruß ist eine bekannte Abfolge von Haltungen in fließender Verbindung. Er wird oftmals zum Aufwärmen genutzt und ist Bestandteil vieler Yogastunden.

Yoga für Einsteiger Wiedereinsteiger - 8 Stunden Videomaterial